Kegeln TKV-Classic-Pokal

Thamsbrücker SV wirft Zweitligisten raus

Thamsbrück.  Der Thamsbrücker SV bleibt auch im TKV-Classic-Pokal weiter erfolgreich.

Die Thamsbrücker bejubeln ihren Sieg im TKV-Classic-Pokal gegen den Zweitligisten und Titelverteidiger SV Wernburg.

Die Thamsbrücker bejubeln ihren Sieg im TKV-Classic-Pokal gegen den Zweitligisten und Titelverteidiger SV Wernburg.

Foto: Loreen Hartung / TA

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Gegen den Titelverteidiger, dem SV Wernburg, konnte man in einer von Spannung nicht mehr zu überbietenden Partie, welche letztendlich erst nach „Sudden Victory“ mit 48:46 entschieden wurde, in die nächste Pokalrunde einziehen.

Die Ablassstädter fieberten schon lange auf diese Begegnung hin und freuten sich auf das Kräftemessen gegen die Zweitliga-Akteure aus Wernburg. Die Favoritenrolle war somit klar, doch im TKV-Classic-Pokal ist nichts unmöglich.

Keil mit starker Bilanz

Thamsbrück startete mit den hochmotivierten Lucian Teichmann sowie Benjamin Keil in die Zweikämpfe. Teichmann unterlag gegen Christian Zeh nach 1:3 Sätzen jeweils knapp, sodass mit 600:612 gefallenen Kegel sich der Rückstand in Grenzen hielt.

Keil hingegen konnte gegen das Wernburger Duo Andrej Maak/Daniel Zeh nach 4:0 gewonnenen Sätzen sowie 637:523 sein Team weiterhin im Rennen behalten.

Andre Pöschel kommt in die Partie

Somit schickte man Sven Röthig und Stephan Gutermann mit einem guten Vorsprung von 102 „Guten“ auf die Bahnen. Doch Röthig konnte leider an diesem Tag nicht über sich hinaus wachsen, so dass der TSV folgerichtig mit der Einwechselung von Andre Pöschel reagierte.

Gegen Simon Axthelm unterlag man jedoch nach Satzgleichheit sowie 574:599.Gutermann durfte sein Duell gegen den stärksten Wernburger, Alexander Conrad, bestreiten. Nach 1:3 Sätzen und 593:641 ging auch dieser Punkt auf das Gästekonto.

„Sudden Victory“ muss entscheiden

Die zahlreich erschienenen Zuschauer blickten nunmehr auf ein Unentschieden von 3:3 Mannschaftspunkten (2404:2375) sowie 8:8 Satzpunkten auf der Anzeigetafel.

Ein „Sudden Victory“ musste somit vollzogen werden und die Spielentscheidung bringen.

Spannung pur

Die letzten vier Spieler auf den Bahnen Gutermann-Conrad sowie Pöschel-Axthelm musste noch einmal drei Wurf in die Vollen spielen.

Spannung pur, der TSV war voller Siegeswillen und hatte vielleicht sogar die besseren Nerven an diesem Tage.

Somit trennten sich Gutermann und Conrad mit 26:27 Kegel und Pöschel gegen Axthelm mit 22:19, so dass der Thamsbrücker SV den Pokalkracher nach Sudden Victory mit 48:46 gewinnen konnte.

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