Erfurter Volleyballerinnen verlieren gegen Dresden mit 0:3

Die Bundesliga-Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt blieben im Duell gegen Spitzenreiter Dresdner SC ohne Chance. Das Schlusslicht unterlag mit 0:3.

Victoria Michel Tosi (Schwarz-Weiß Erfurt/10) und Sara Kovac (Schwarz-Weiß Erfurt / 3) versuchen den Ball von Lena Stigrot vom Dresdner SC abzuwehren.

Victoria Michel Tosi (Schwarz-Weiß Erfurt/10) und Sara Kovac (Schwarz-Weiß Erfurt / 3) versuchen den Ball von Lena Stigrot vom Dresdner SC abzuwehren.

Foto: Sascha Fromm

Nur drei Tage nach der engagierten Leistung beim 1:3 gegen Rekordmeister Schwerin hatten die SWE-Frauen nun gegen den Tabellenführer einen deutlich schwereren Stand und mussten sich wie schon im Hinspiel in November ohne Satzgewinn mit 0:3 (16:25, 17:25, 13:25) geschlagen geben.

Zwar führten die Erfurterinnen im ersten Satz mit 8:7. Aber Dresden, mit dem Sieg gegen Suhl am 2. Februar erstmals seit November 2018 wieder an der Tabellenspitze, konnten sie nie ernsthaft gefährden. Nach 22 Minuten entschieden die Gäste den ersten Satz für sich.

Dresden im zweiten Durchgang endgültig warmgespielt

Im zweiten Durchgang hatte sich Dresden endgültig warm gespielt und lag schnell mit 6:1 in Führung. Als Sindy Lenz zum 4:8 punktete und Erfurt das 6:8 nachlegte, war es das Signal, sich nicht kampflos geschlagen zu geben. Madeline Palmer untermauerte jenes Vorhaben mit dem zwischenzeitlichen 12:12.

Aber an Dresdens Dominanz änderte das nichts. Beim 17:25 im zweiten Satz war der Favorit längst auf die Siegerstraße eingebogen. Im finalen Durchgang half dem Außenseiter auch mal die Netzkante, wie beim 3:1 für Schwarz-Weiß. Aber mit einem 6:0-Lauf enteilte der Gegner auf 12:6 und stellte nach einer Spielzeit von 68 Minuten endgültig den souveränen Sieg sicher.

Nächstes Spiel gegen nächste Top-Mannschaft

Schwarz-Weiß Erfurt steht unterdessen vor dem nächsten Spiel gegen eine der drei Top-Mannschaften aus der Bundesliga. Am kommenden Sonnabend, 20. Februar, muss die SWE-Auswahl um den neuen Trainer Gil Ferrer Cutino beim Tabellenzweiten MTV Stuttgart antreten.