Thüringer Weihnachtsmärkte wieder mit Betonsperren gesichert

Erfurt.  Nicht nur Polizeistreifen schützen die Thüringer Weihnachtsmärkte, auch Sperren sollen wie schon im Vorjahr als zusätzliche „passive“ Maßnahmen dienen.

Bereits 2018 stellte Erfurt Betonbarrikaden an den Zufahrtsstraßen zum Domplatz auf, nach dem es auf einem Berliner Weihnachtsmarkt eine Terroranschlag mit einem Lkw gegeben hatte.

Bereits 2018 stellte Erfurt Betonbarrikaden an den Zufahrtsstraßen zum Domplatz auf, nach dem es auf einem Berliner Weihnachtsmarkt eine Terroranschlag mit einem Lkw gegeben hatte.

Foto: Marco Schmidt (Archivfoto)

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Für die Weihnachtsmärkte in Thüringen besteht nach wie vor eine abstrakt hohe Bedrohungslage. Wegen ihrer zentralen Lage und ihres hohen symbolischen Charakters seien sie potenzielle Ziele für politische Extremisten ebenso wie für andere Gewalttäter, sagte Thüringens Innenstaatssekretär Udo Götze (SPD) am Donnerstag in Erfurt. Nach seinen Angaben werden die Märkte in Thüringen deshalb wieder durch Polizeistreifen und an einigen Orten auch durch Sperren geschützt. So seien in Erfurt, Meiningen, Nordhausen und Suhl „passive Schutzmaßnahmen“ angebracht worden. Diese sollten verhindern, dass Fahrzeuge unerlaubt zwischen die Stände gelangten.

Der Innenstaatssekretär betonte jedoch: „Konkrete Gefährdungshinweise für Weihnachtsmärkte in Thüringen liegen derzeit nicht vor.“ Die Landesregierung sehe aber keinen Grund für die Menschen, Weihnachtsmärkte wegen Sicherheitsbedenken nicht zu besuchen.

Nach dem islamistischen Anschlag 2016 auf einen Berliner Weihnachtsmarkt waren Thüringer Polizisten vereinzelt mit Maschinenpistolen über Weihnachtsmärkte im Land patrouilliert.

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