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Unzufriedenheit im Job: Die größten Frust-Faktoren von PR-Profis

| Lesedauer: 3 Minuten
Zu wenig Personal, zu geringes Budget und eine hohe Fremdbestimmung: Diese Faktoren frustrieren Kommunikationsverantwortliche an ihrem Job am meisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage von news aktuell und Faktenkontor. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6344 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Zu wenig Personal, zu geringes Budget und eine hohe Fremdbestimmung: Diese Faktoren frustrieren Kommunikationsverantwortliche an ihrem Job am meisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage von news aktuell und Faktenkontor. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6344 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Hamburg (ots) - Zu wenig Personal, zu geringes Budget und eine hohe Fremdbestimmung: Diese Faktoren frustrieren Kommunikationsverantwortliche an ihrem Job am meisten. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. An der Befragung haben über 350 PR-Profis aus Unternehmen und PR-Agenturen aus Deutschland teilgenommen.

Demnach belastet die meisten Kommunikationsverantwortlichen, dass ihre Abteilung oder ihre Agentur zu wenig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die anstehenden Aufgaben hat: 40 Prozent frustrieren fehlende personelle Ressourcen. An zweiter Stelle der größten Frust-Faktoren steht mangelndes Budget (31 Prozent). Genauso zermürbend ist die hohe Fremdbestimmung in der professionellen Kommunikation. 31 Prozent der Befragten macht die oft von äußeren Faktoren definierte Arbeit zu schaffen.

Auch gibt es in einigen Unternehmen und Agenturen noch immer unsichtbare Abteilungsgrenzen: 28 Prozent sind gefrustet von zu viel Silodenken. Ebenso auf das Gemüt schlägt das Dauerthema "Evaluierung von PR", denn wiederum 28 Prozent frustriert am meisten an ihrem Job, dass Erfolge nicht eindeutig messbar sind. Immer noch jedem vierten PR-Profi machen aber auch die fehlende Wertschätzung (25 Prozent) und starre Unternehmensstrukturen (24 Prozent) schlechte Laune.

Beim Thema "eigenverantwortliches Arbeiten" gibt es hingegen weniger Frust: Nur 13 Prozent der Befragten beklagen fehlende eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Auch am eigenen Team und an externen Dienstleistern hapert es nicht. Nur jeder zehnte PR-Profi ist von unzuverlässigen Teammitgliedern (10 Prozent) oder unfähigen Dienstleistern (9 Prozent) frustriert. Das Verhältnis zum Marketing schließlich gibt am wenigsten Grund für Frust: Nur 8 Prozent nervt, dass die Geschäftsführung die Marketingabteilung bevorzugt.

Die größten Frust-Faktoren von PR-Profis (vollständige Ergebnisliste):

- Zu wenig personelle Ressourcen 40% - Zu geringes Budget 31% - Hohe Fremdbestimmung 31% - Zu viel Silodenke 28% - Erfolge nicht eindeutig messbar 28% - Erfolge nicht wertgeschätzt 25% - Starre Unternehmensstrukturen 24% - Zu wenig Zeit für Weiterbildung 23% - Schlechte Work-Life-Balance 22% - Niedriges Gehalt 21% - Fehlendes 'Gehört werden' beim Top-Management 20% - Unfähige bzw. schlechte Chefs 18% - Zu wenig eigenverantwortliches Arbeiten 13% - Unzuverlässige Teammitglieder 10% - Unzuverlässige Dienstleister 9% - Geschäftsführung bevorzugt Marketingabteilung 8%

Quelle: Online-Befragung im Februar 2021 von news aktuell und Faktenkontor, 353 Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in Deutschland, Mehrfachnennungen möglich.

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