Polizei stellt „Doppelblitzer“ in Erfurt und Rudolstadt auf

Erfurt/Rudolstadt.  In Erfurt und Rudolstadt hat die Polizei sogenannte „Doppelblitzer“ aufgestellt, welche nicht nur die Geschwindigkeit messen.

Die neue Blitzersäule in Erfurt.

Die neue Blitzersäule in Erfurt.

Foto: Thüringer Polizei

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In Rudolstadt, Wasungen und Erfurt hat die Polizei neue Blitzeranlagen aufgestellt. In Rudolstadt befinde sich dieser in der Schwarzburger Chaussee / Ecke Breitscheidstraße. In Wasungen wurde der Standort in der Meininger Straße / Ecke Damaschkestraße gewählt und in Erfurt steht die Messanlage in der Heinrichstraße/ Ecke Ottostraße.

Als „Doppelblitzer“ bekannt, seien die kombinierten "Lichtzeichenüberwachungsanlagen" in der Lage, Messungen von Rotlicht- und/oder Geschwindigkeitsverstößen durchzuführen, informierte die Polizei am Mittwoch. Die dabei entstehenden Fotos und Messergebnisse dienten als Beweismittel in den Ordnungswidrigkeitenverfahren, welche von der Zentralen Bußgeldstelle der Thüringer Polizei bearbeitet werden.

Mit dem Ziel, die Hauptursachen von Unfällen im städtischen Raum zu bekämpfen, seien die Standorte Rudolstadt, Wasungen und Erfurt bewusst ausgewählt worden. Bei den Blitzerstandorten handele es sich um besondere Gefahrenstellen, die aufgrund der örtlichen Verhältnisse eine langfristige Einflussnahme auf das Verkehrsverhalten notwendig machen würden, hieß es von der Polizei.

Insbesondere aufgrund der Nähe zu Einrichtungen, wie z. B. Kindereinrichtungen, Schulen sowie Alten- und Pflegeheimen und einer hohen Frequentierung durch Fußgänger und Fahrzeuge seien diese Standorte ausgewählt worden. An diesen Stellen hätten sich in der Vergangenheit regelmäßig Verkehrsunfälle sowie kritische Gefahrensituationen für viele Verkehrsteilnehmer ereignet.

Die in den vergangenen Wochen errichteten Blitzer werden zwischen dem 15. Januar und dem 2. Februar durch die Thüringer Polizei einem Testbetrieb unterzogen. Die während der Testphase gemachten Aufnahmen würden ausschließlich der Funktionsprüfung dienen und betroffene Verkehrssünder würden während des Testbetriebs nicht angezeigt und Verkehrsverstöße nicht verfolgt und geahndet, informierte die Polizei.

Bei erfolgreichem Test sei der Betrieb ab dem 3. Februar 2020 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt müssen erwischte Autofahrer dann auch mit Strafen rechnen.

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