Einzelhandel

Trotz Corona-Lockdown: Wo Baumärkte jetzt öffnen dürfen

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Berlin.  Ab Montag gelten in Deutschland einheitliche Corona- Regeln für den Einzelhandel. Baumärkte dürfen wieder öffnen – aber nicht überall.

Gartenmärkte offen: Für Blumen ins nächste Bundesland fahren

Es wird wohl zu Einkaufstourismus für Frühblüher und Balkonpflanzen kommen. In vielen Bundesländern können die Menschen wieder selbst im Gartencenter einkaufen - in Berlin noch nicht.

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  • In manchen Bundesländern haben Baumärkte trotz des Corona-Lockdowns geöffnet, in anderen nicht
  • Um ein Chaos zu verhindern, gelten ab Montag einheitliche Regeln für den Einzelhandel
  • Diese sehen Öffnungen, etwa von Bau- und Gartenmärkten, je nach Inzidenz vor
  • Unterschiede zwischen verschiedenen Städten und Kreisen sind daher dennoch möglich
  • Erfahren sie hier, was Sie über die Öffnungen in Ihrer Region wissen müssen

Ihr Angebot ist bei vielen Kunden sehr gefragt - auch und vor allem im Corona-Lockdown: Bau- und Gartenmärkte. Die Temperaturen steigen, Beete wollen gepflegt und Balkonkästen bepflanzt werden. In den meist großzügig gebauten Hallen kann man anderen Menschen zudem gut ausweichen. Gartencenter und Baumärkte sind in einigen Bundesländern deshalb bereits geöffnet. Auch interessant: Wie die Kanzlerin aus dem Lockdown will

Corona-Gipfel: Stufenplan für Öffnung des Einzelhandels beschlossen

Teilweise war es den Betreibern sogar schon vor den Friseuren gestattet worden, zu öffnen. Diese dürfen seit 1. März wieder Kunden empfangen. Bei den Bund-Länder-Beratungen vergangenen Mittwoch wurde nun ein bundesweit einheitlicher Stufenplan beschlossen, der eine schrittweise Öffnung unter anderem des Einzelhandels vorsieht.

Demnach dürfen Garte- und Baunmärkte bundesweit ab dem 8. März wieder öffnen – zumindest, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der entsprechenden Stadt oder dem Landkreis unter 100 liegt. Die Einzelhändler dürfen dann mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 Quadratmeter wieder Hobby-Gärtner empfangen.

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Corona-Lockdown: Einschränkungen bleiben auch für Baumärkte erhalten

Doch das gilt nicht uneingeschränkt. Der Stufenplan sieht vor: Zwischen einer Inzidenz von 50 und 100 darf der Einzelhandel Termin-Shopping anbieten. Auch in Baumärkten können Kundinnen und Kunden dann vorab bestellte Ware abholen oder mit Termin einkaufen. Für den regulären Verkaufsbetrieb dürfen die Geschäfte nur bei einer Inzidenz unter 50 öffnen. Lesen Sie auch: Click and Meet: So soll das Termin-Shopping funktionieren

In rund 350 von etwas mehr als 400 erfassten Kreisen lag die Inzidenz zuletzt unter 100, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts von Samstagmorgen hervorgeht. Damit dürften bundesweit am Montag viele Shoppingmöglichkeiten, auch in Baumärkten, zurückkehren – zumindest vorübergehend. Informationen zur aktuellen Corona-Inzidenz in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis, finden Sie in unserer interaktiven Corona-Karte.

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