Thüringer Ministerin warnt vor Einschleppen der Schweinepest

Erfurt.  Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner hat vor dem Einschleppen der Schweinepest gewarnt. Die Gefahr lauert nicht nur in Wurst aus Risikogebieten.

Symbolbild.

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Foto: Jens Büttner / dpa

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Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat vor dem Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland gewarnt. Ein Gefahrenpotenzial seien Lebensmittel wie Schinken, Salami- oder Mettwurst aus Risikogebieten, erklärte Werner am Samstag in Erfurt. Auch unbehandelte Jagdtrophäen stellten ein Risiko dar.

Anlass der Warnung sei, dass in der vergangenen Woche ein totes Wildschwein in Polen etwa 80 Kilometer von der Landesgrenze zu Brandenburg gefunden wurde, bei dem die Tierseuche festgestellt worden sei.

Gefahr bestehe vor allem, wenn tierische Lebensmittel aus Risikogebieten in Deutschland in die Umwelt gelangten und von Wildschweinen gefressen würden. Nahezu jedes infizierte Schwein sterbe an der Afrikanischen Schweinepest, die für Menschen ungefährlich sei.

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