Fußball-Regionalliga und Oberliga treten in Winterpause

Jena.  Längere Corona-Pause für FC Carl Zeiss Jena und den ZFC Meuselwitz in der Regionalliga sowie die Oberligisten um den FC Rot-Weiß Erfurt und Wacker Nordhausen.

Der Fußball ruht in der Regionalliga.

Der Fußball ruht in der Regionalliga.

Foto: Tino Zippel

Der Spielbetrieb in den Klassen des Nordostdeutschen Fußballverbandes ruht bis mindestens Ende Dezember. Das hat das NOFV-Präsidium am Freitag entschieden. Somit treten der FC Carl Zeiss Jena und der ZFC Meuselwitz in der Regionalliga, aber auch alle Oberligisten aufgrund der Infektionslage in der Coronapandemie in die Winterpause ein.

In diesen Ligen ruht der Spielbetrieb

Der Spielbetrieb wird auch in der Frauen-Regionalliga, den Junioren-Regionalligen sowie in der Futsal-Regionalliga bis zunächst 31. Dezember 2020 ruhen, teilte der Verband mit. Über die Fortsetzung des Spielbetriebes im Jahr 2021 werden die verantwortlichen Ausschüsse unter Beachtung der politischen Entscheidungen und behördlichen Verfügungslagen befinden. Der NOFV will die Vereine mit Videokonferenzen in den Entscheidungsprozess einbeziehen.

Der Fußballverband möchte möglichst zeitig im Januar 2021 den Spielbetrieb starten, um die noch ausstehenden bis zu 28 Spieltage in der Regionalliga zu bewältigen. Es soll viele englische Wochen geben. Zweifel bleiben, ob dies aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse in manchen Stadien realistisch umsetzbar ist.

Reaktionen vom FC Carl Zeiss Jena und ZFC Meuselwitz

Der Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena, Chris Förster, begrüßte die Entscheidung. „So haben wir Planungssicherheit bis Ende Dezember und hoffen auf eine positive Entwicklung des Infektionsgeschehens“, sagt er. Die Kurzarbeit für die erste Mannschaft werde im Dezember ausgeweitet, kündigte der Manager an.

Der ZFC Meuselwitz setzt ebenfalls auf Kurzarbeit, will diese zu 50 Prozent ansetzen. „Es wäre grob fahrlässig, gar nicht zu trainieren, weil im Januar nicht viel Zeit für eine Vorbereitung bleibt“, sagt ZFC-Präsident Hubert Wolf. Die Entscheidung des Verbandes sei folgerichtig, weil er sich nicht über die Politik stellen könne. Berlin hatte eine Freigabe des Regionalliga-Spielbetriebes verweigert.

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