HSG Oppurg/Krölpa will Fortuna Großschwabhausen „weghauen“

Pößneck  Mit etwas Wut im Bauch gehen die Handballer der HSG Oppurg/Krölpa am Sonntag in ihr letztes Saisonspiel. Mit Blick auf die kommende Saison fordert Trainer Fiete Bauer grundlegende Änderungen.

Grund zur Freude gab es für Thomas Bergner (links) und Patrick Herzog in den letzten Wochen reichlich. Das Problem: Trotz der Erfolge ist die HSG Oppurg/Krölpa noch immer Letzter.

Grund zur Freude gab es für Thomas Bergner (links) und Patrick Herzog in den letzten Wochen reichlich. Das Problem: Trotz der Erfolge ist die HSG Oppurg/Krölpa noch immer Letzter.

Foto: Alexander Hebenstreit

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„Wir wollen auf jeden Fall nicht Letzter werden.“ Das sagte Fiete Bauer von der HSG Oppurg/Krölpa Mitte Februar auf die Frage nach dem Ziel für die verbliebene Saison. Vier Spiele bzw. drei HSG-Siege ist das inzwischen her. Die Handballer aus dem Saale-Orla-Kreis haben einen starken Endspurt hingelegt und fünf der letzten sieben Spiele gewonnen. Nur eins hat sich nicht geändert: Die rote Laterne brennt nach wie vor im Orlatal.

„Es ist schon etwas frustrierend. Natürlich ist es schön, dass wir in der Rückrunde zeigen, was wir können und auch die oberen Mannschaften schlagen, aber man muss eben die ganze Saison sehen. Dass wir wegen zwei fehlenden Stammspielern jedes Spiel verlieren, darf einfach nicht sein. Da müssen wir uns als Verein Gedanken machen und uns strukturell etwas einfallen lassen“, zieht HSG-Trainer Bauer gleich den Bogen zum großen Ganzen.

Doch bevor man sich diesbezüglich ins Zeug legt, gilt es noch ein letztes Mal sportlich zu überzeugen und mit einem Heimsieg im Nachholespiel gegen Fortuna Großschwabhausen doch noch den letzten Platz zu verlassen. An der aktuellen Form soll es nicht scheitern, an der Motivation schon gar nicht. „Der Hickhack mit dem Spielausfall und der Neuansetzung war schon belastend. Ganz ehrlich: Wir wollen sie weghauen“, gibt Bauer die Marschroute vor.

Die Chancen jedenfalls scheinen gut zu stehen. Gerade Zuhause läuft es für die HSG derzeit rund und auch personell sieht es gut aus. Abgesehen von Robert Tietz, der sich in der Schlussphase des letzten Spiels am Knöchel verletzte, sind alle an Bord. Hinzu kommt, dass die Fortuna mit schweren Beinen anreisen dürfte. Bereits am Sonnabend bestreitet Großschwabhausen ein Punktspiel – dann gegen den HBV Jena II –, dessen Ausgang man auch im Orlatal mit Interesse verfolgen dürfte.

HSG Oppurg/Krölpa – Fortuna Großschwabhausen Anwurf Sonntag 16 Uhr, Rosentalhalle Pößneck

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