Starke 21 Minuten für Eisenach zu wenig

Essen.  Die Eisenacher Zweitliga-Handballer verlieren in Essen mit 28:37 (14:18) und Lumbroso durch Rot.

Jonas Ulshöfer konnte die Niederlage nicht verhindern

Jonas Ulshöfer konnte die Niederlage nicht verhindern

Foto: SPORTFOTOSEISENACH

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Beim klaren Favoriten Tusem Essen verlor Handball-Zweitligist ThSV Eisenach am Freitagabend vor über 2000 Zuschauern deutlich mit 28:37 (14:18). Starke 21 Minuten im ersten Abschnitt waren für die Eisenacher zu wenig, Zudem kassierte der ThSV erneut eine Rote Karte (Yoav Lumbroso) und zahlreiche Zeitstrafen. Dank starker Paraden des jungen Keepers Marius Noack konnte eine höhere Niederlage verhindert werden.

Krankheits- und verletzungsbedingt plagten den ThSV erneut große Personalsorgen. Mit Blaz Voncina, Stanislaw Gorobtschuk und Denis Karic fehlten gleich drei Torhüter. Der 20-jährige Marius Noack und Andreas Fehr aus dem Thüringenligateam bildeten das Torhütergespann. Personalknappheit auch am Kreis. Justin Mürköster, der ehemalige TuSEM-Spieler, und Hannes Iffert standen nicht zur Verfügung.

Beide Teams setzten auf ein temposcharfes Angriffsspiel. ThSV-Coach Sead Hasanefendic sorgte mit Rotation auf fast allen Positionen für Überraschungsmomente. Bis zur 21. Minute war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, sogar mit leichten Vorteilen für Eisenach. Kikanovic wuchtete per Gegenstoß zum 3:4 ein (9.). Racic traf mit ganz viel Power zum 8:8 (16.). Eisenachs Deckungsinnenblock wurde allerdings immer wieder überlistet. Weyhrauch traf im Umschaltspiel zum 9:10 (18.) und 10:11 (20.). Racic versenkte vom Kreis zum 11:12 (21.). ThSV-Keeper Noack parierte einen Siebenmeter und den Nachwurf im großen Stil, doch seine Vorderleute brachten den Ball nicht mehr im Tusem-Kasten unter. Anders die Hausherren, die konsequent zum 18:14-Pausenstand einnetzten. Umstritten, ein Eisenacher Treffer unmittelbar mit der Sirene fand keine Anerkennung.

Mit Durchbrüchen zum Kreis starteten die Hausherren in den zweiten Abschnitt. Die Eisenacher blieben auf Schlagdistanz. Wöhler mit seinem fünften verwandelten Siebenmeter und Obranovic gleich doppelt trafen zum Anschlusstreffer (21:20, 36.). Tusem trifft zum 23:20. Eisenach zum erneuten Anschluss, auch dank der Paraden von Noack. Der Ausgleich fällt nicht.

Eine Abwehraktion des Israeli Yoav Lumbroso stuften die Unparteiischen als grobes Foulspiel ein und bestrafen dies mit Rot. Essen trifft zum 28:23 und wenig später zum 30:23 (48.). Die Entscheidung.

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