Kontrabass-Skulptur vor der Musikschule Gera

Projekt "Meilenstein" bringt Jugendliche mit Förderung des Wirtschaftsministeriums und des Jobcenters Gera in Arbeit

Musikschüler, Lehrer, Projektteilnehmer, Betreuer und Holzdesigner Marcus Malik freuen sich mit Mitarbeitern der Stadt über die Holzskulptur. Foto: Lars Werner

Musikschüler, Lehrer, Projektteilnehmer, Betreuer und Holzdesigner Marcus Malik freuen sich mit Mitarbeitern der Stadt über die Holzskulptur. Foto: Lars Werner

Foto: zgt

Gera. Seit Donnerstag steht auf der Grünfläche der Musikschule "Heinrich Schütz" die Skulptur "Kontrabass".

Sie ist eine von acht, die in einem Integrationsprojekt entstanden sind und vom Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und vom Jobcenter Gera gefördert werden. Träger des Projektes "Meilensteine - Langzeitarbeitslose Jugendliche auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit" ist die Otegau Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH Ostthüringen/Gera.

Von Mai 2012 bis September 2013 nutzten 15 junge Leute das Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebot, um sich den Weg in eine eine berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Sie waren unter fachlicher Anleitung kreativ und erhielten arbeitsbegleitende Qualifikationen. Geübt wurden handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten beim Entwerfen und Herstellen von Skulpturen aus Holz und Stein. Die Teilnehmer zeigen ihre selbst gefertigten Arbeiten jetzt einer breiten Öffentlichkeit.

Da von Projektbeginn an mit Vertretern unterschiedlicher Fachdienste der Stadt Gera und mit dem Verein Ja für Gera e."V. die Standorte für die Arbeiten abgestimmt wurden, waren die Jugendlichen besonders motiviert. Neben den Skulpturen, die im städtischen Raum ihren Platz gefunden haben, ist das schönste Ergebnis des Projektes, dass 60"Prozent der Teilnehmer in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden konnten.

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