Krisen sind wie Erdbeben. Sie können unsere Lebensträume, Erfolge und Sicherheiten wie Kartenhäuser einstürzen lassen. Krisen können politische Beben auslösen. Krisen gehören zum Leben dazu. Scheitern, Krankheit, Arbeitslosigkeit … rütteln an unserem Lebenshaus und wir haben früher oder später die Krise des Sterbens und des Todes vor uns. Was nutzen dann beeindruckende Fassaden aus Erfolg, Reichtum und großen Worten? Entscheidend ist, ob sich das Fundament und die Statik unseres Lebens als krisenfest erweisen. Was können wir dafür tun?

Liebe statt Vergeltung gegen die Spirale der Gewalt

Jesus schloss seine berühmte Bergpredigt sinngemäß: „Wer meine Worte hört und tut, der gleicht einem Mann, der sein Haus auf Felsengrund baute. Als die Katastrophe in Form von Starkregen und Flut kam, hielt es der Katastrophe stand. Wer meine Worte hört, aber nicht tut, baut sein Lebenshaus dagegen auf Sand. Es bricht in der Krise in sich zusammen.“ (Matthäus 7,24-27)

Vielleicht empfinden Sie diese Worte als Anmaßung? Jesus fordert heraus, die Feinde zu lieben, statt zu vernichten. Es gilt, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Gewalt bringt sonst neuen Hass und Gewalt hervor. Jesus wirbt: Vergib anderen ihre Schuld, statt sie ihnen nachzutragen! Wer trägt denn sonst die Last und droht daran zu zerbrechen? Jesus ermutigte, Gott durch ihn kennen und vertrauen zu lernen, anstatt an ihm vorbei zu leben … Sind seine Worte ein krisenfestes Fundament?

Glaube an die Auferstehung prägt das Leben

Seine Gegner wollten das widerlegen. Sie nagelten Jesus am Kreuz von Golgatha auf seine Worte fest. Als er am Kreuz starb, schien Jesus widerlegt. Doch dann war sein Grab leer und seine Schüler bezeugten: Er lebt! Wir sind ihm begegnet! Er hat den Tod überwunden! Halten Sie das für Fake News, oder kennen Sie auch Menschen, die mit Jesus leben, auf sein Wort hören und danach leben? Auch an ihrem Lebenshaus wird gerüttelt. Doch sie bezeugen: „Jesus ist da und hält mich. Das Fundament trägt.“ Machen Sie den Test?