Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Es ist längst ein historisches Datum: Die Außenminister Hans-Dietrich Genscher (Deutschland), Roland Dumas (Frankreich) und Krzysztof Skubiszewski (Polen) rufen am 28. August das „Weimarer Dreieck“ ins Leben. Das Gesprächsforum soll nach der Überwindung der europäischen Teilung die drei Staaten näher zusammenzubringen.

Die Idee, die in Weimar so kurz nach dem Ende der DDR, Gestalt annahm, hatte es nicht immer leicht in den vergangenen 35 Jahren. Das ist sehr gut nachzulesen in dem Text von Hartmut Kaczmarek.

Dass nun erneut die Außenminister von Frankreich und Polen mit ihrem deutschen Amtskollegen in Weimar zusammentreffen, zeigt vor allem eins: Es braucht diese Drei mitten in Europa, um sich den drängenden Fragen der Zeit zu widmen. Gerade jetzt, da Kräfte am Werk sind, die sagen: Wir zuerst - und die anderen interessieren uns sowieso nicht. g.sommer@tlz.de

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