Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Es sah erst so aus, als wollten gar nicht so viele Menschen teilnehmen – und dann war die Weimarhalle doch bis auf den berühmten letzten Platz gefüllt. Anlass: Die Ehrung von Ute Freudenberg mit dem Weimarpreis. Das ist die höchste Auszeichnung, die diese Stadt zur Verfügung hat, um vor allem Menschen von hier oder auch Zugezogene zu würdigen, die sich besonders eindrücklich für das Gemeinwesen und die Gesellschaft, für die Außendarstellung und den inneren Zusammenhalt einsetzen. Es ist auch immer eine Art Lebenswerk-Preis. So auch bei Ute Freudenberg.
Mancher hat vielleicht bei der sangesfrohen Veranstaltung am 3. Oktober gehört, wie sehr es ums Glück geht: Einigkeit und Recht und Freiheit – also das, was die Demokratie ausmacht – sind des Glückes Unterpfand. Und weiter heißt es: Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland! Das heißt, dass Deutschland ohne Einigkeit und Recht und Freiheit ein Unglück drohen würde. Und wir sind eben doch auch unseres Glückes Schmied. g.sommer@tlz.de


