Liebe Leserinnen, liebe Leserinnen.

Zu meiner Studienzeit gab es das gar nicht – eine Immatrikulationsfeier. Nun war ich erst mal bei so einem Anlass dabei. Im Audimax hatten sich junge Menschen aus ganz Deutschland und aus vielen Weltregionen versammelt.

Nun könnte man den jungen Menschen stundenlang Honig um den Mund schmieren, weil heutzutage so gut wie jeder Nachwuchs herzlichst willkommen ist. Die Studentenzahlen sind an einigen Hochschulen massiv rückläufig – das hat für die Institutionen selbst massive Folgen. Bei der Feier, an der ich teilnehmen durfte, wurde aber einerseits sehr gut auf die Bedürfnisse der Erstis, wie sie genannt werden, eingegangen: Wer hilft bei Studienbeginn und beim Einleben in der neuen Stadt?! Andererseits wurde gezeigt: Hier zählen Leistung, Durchhaltevermögen und der Mut, sich neue Wege zuzutrauen, wenn es nicht gleich wie gewünscht klappt. Das ist wichtig für eine Gelingenskultur, wo doch viele stets die Jungen vor den Schwierigkeiten warnen und über Hürden jammern. g.sommer@tlz.de