Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Für viele, die es nicht erlebt haben, bleibt es schwer vorstellbar, wie das gewesen sein muss als „Wochenkind“ in der DDR. Dabei gibt es dazu berührende Dokumentationen und Bücher. Nun ist für Mittwoch, 4. November, unter dem Titel „Ungehalten – Wochenkinder in der DDR und heute“ eine Veranstaltung der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Erfurt und dem Wochenkinder-Verein geplant. Beginn ist um 16 Uhr im Hörsaal 2 des Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ) auf dem Campus an der Nordhäuser Straße in Erfurt.

Peter Wurschi, der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, moderiert das Gespräch, an dem Forschende und Betroffene teilnehmen. Sie werden der Geschichte, den Erfahrungen und der heutigen Perspektive auf das Leben der Wochenkinder nachgehen. Ein leider viel zu lange unterbelichtetes Thema. g.sommer@tlz.de