Im Industriegebiet Rudolstadt-Schwarza tut sich aktuell auch äußerlich etwas. Am Gebäude der Polytives GmbH in der Breitscheidstraße steht ein Gerüst, das Veränderungen ankündigt. „Bei den Arbeiten handelt es sich um Sanierungsarbeiten von Fassadenschäden, welche unser Vermieter, die LEG Thüringen, in Auftrag gegeben hat“, sagt Frank Seiler, Assistent der Geschäftsführung, auf Anfrage dieser Zeitung.
Ausgeführt würden die Arbeiten von der Malerfirma Herger. „Wir begrüßen diesen Schritt sehr und freuen uns auf das Ergebnis, das den Standort sichtbar aufwerten wird – ein frisches Erscheinungsbild, das zur innovativen Technologie passt, die hier bei uns entwickelt wird“, so Seiler weiter.
Seit zwei Jahren in Rudolstadt ansässig
Seit rund zwei Jahren ist das Unternehmen in Rudolstadt ansässig und hat das markante Objekt gemietet, in dem einst die Polymer Engineering GmbH untergebracht war. „Unsere Erwartungen an die damit verbundenen Rahmenbedingungen haben sich als gut passend für uns als junges Chemie-Unternehmen bestätigt“, erklärt der Assistent der Geschäftsführung. Es bestehe unter anderem regelmäßiger Kontakt zu Partnern auf lokaler und regionaler Ebene, wie dem TITK und der TU Ilmenau, die beide für die Entwicklungsarbeit bei Polytives ideale Partner darstellten.
Aktuell erweitert die Polytives ihr Produktportfolio und arbeitet an großen internationalen Projekten. Es gelte, „von Rudolstadt und Thüringen aus unsere Technologie nach Deutschland und in die Welt zu bringen“. Im Kern der Arbeit des noch jungen Unternehmens, das in Jena gegründet worden war, stehe die Entwicklung von Produkten für die gesamte Bandbreite der Kunststoffverarbeitung – von Biokunststoffen über Rezyklate bis hin zu Hochleistungskunststoffen.
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„Dabei verstehen wir uns vor allem als Problemlöser für unsere Kunden: Unsere Produkte helfen, bei der Verarbeitung Energie und damit Kosten einzusparen, und unterstützen ganz konkret entlang der gesamten Anforderungskette“, erläutert Frank Seiler. Das führt von der Erfüllung von Designvorgaben über nötige Effizienzsteigerungen durch die Senkung von Zykluszeiten bis hin zur Erfüllung spezifischer Kundenanforderungen.



