Freude bei den Organisatoren: Mit starken Besucherzahlen, künstlerischer Vielfalt und einem neuen Umsatzrekord ist das Kunstfest Weimar 2025 zu Ende gegangen. Rund 42.000 Gäste besuchten das diesjährige Mehrsparten-Festival, das vom 20. August bis zum 7. September stattfand, gab die Kunstfest-Leitung bekannt. Im vergangenen Jahr wurden 43.000 Besucher gezählt.

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10.419 Tickets wurden verkauft, rund 350 weniger als 2024. Der Umsatz liege bei 182.000 Euro, was einen Rekord bedeute und zugleich die Position des Kunstfestes als größtes Festival für zeitgenössische Künste in Ostdeutschland unterstreiche.

Kostenfreie Angebote zur kulturellen Teilhabe
Auf dem Programm standen insgesamt 150 Veranstaltungen mit 50 Projekten aus allen Kunstsparten: Schauspiel, Oper, Tanztheater und Konzert in diversen Genres, Performance und Installation, bildende Kunst, Film, Literatur und Diskurs.
25 Ur- und Erstaufführungen feierten in Weimar ihre Premiere, was als eindrucksvoller Beleg für die künstlerische Innovationskraft des Festivals gewertet wird. Viele Angebote waren auch in diesem Jahr kostenfrei zugänglich und trugen so maßgeblich zur kulturellen Teilhabe bei.
Ein besonderer Publikumsmagnet war das Konzert des Weimarer Klangkünstlers Martin Kohlstedt, Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar, das auf der Seebühne im Weimarhallenpark stattfand – allein hierfür wurden mehr als 2000 Karten verkauft.
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Weitere künstlerische Höhepunkte waren die Uraufführung von „FaustX“ des südafrikanischen Star-Regisseurs Brett Bailey, in der Elon Musk als moderne Faust-Figur satirisch überzeichnet wurde, sowie „Genesis“, die neue Choreografie des international gefeierten südafrikanischen Choreografen Greg Maqoma.
Taiwan-Fokus mit fünf Erstaufführungen
Auch der diesjährige Taiwan-Fokus mit insgesamt fünf aufwändigen Erstaufführungen fand beim Publikum und der Kritik große Anerkennung. Vielen Aufführungen folgte eine starke überregionale und internationale Medienresonanz.
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Darüber hinaus habe sich das Kunstfest erneut als bedeutender wirtschaftlicher Impulsgeber für die Stadt Weimar erwiesen: Neben den vielen angereisten Touristinnen und Touristen sorgte allein das Festival selbst für mehr als 1000 Übernachtungen von Künstlerinnen, Künstlern und Mitwirkenden in der Weimarer Hotellerie während des Festivalzeitraums.

Für Rolf C. Hemke war es das siebte und zugleich letzte Kunstfest unter seiner künstlerischen Leitung, die er seit 2019 innehatte. Hemke wechselt als künstlerischer Leiter ans Theater Vorpommern. Auf ihn folgen in Weimar Katharina Germo und Juliane Hahn als neues Leitungsduo des Kunstfests.
red





