Was für eine starke Kinowoche. Vor allem für den deutschen Film. An den Start gehen der neue Film von Christian Petzold, aber auch Dennis Gansels Kriegsfilm „Der Tiger“. Dann ist da noch eine Inklusionskomödie mit Christoph Maria Herbst. Und ein ganz kleines, aber feines Kammerspiel des inzwischen 92-jährigen „Heimat“-Regisseurs Edgar Reitz. Da hat das Publikum die Qual der Wahl. All diese Filme laufen nur Gefahr, sich gegenseitig zu kannibalisieren. Und dann ist da noch der Abschluss einer sehr beliebten Fernsehserie auf der großen Leinwand. Die Neustarts im Überblick:

  • „Downton Abbey - Das große Finale“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Schon der erste Kinofilm sollte ja der krönende Abschluss der Fernsehserie sein. Doch dann kamen die „Downton Abbey“-Macher auf den Geschmack. Nun läuft schon der dritte Kinoableger. Der soll nun wirklich der letzte sein. Und da gibt es gleich mehrere Abschiede: unten, bei der Dienerschaft, aber auch oben, bei der Lordschaft. Alter kennt halt keinen Stand. Ein Muss für alle, die die Serie lieben.

Auch interessant

  • „Miroirs No. 3“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei depressive Frauen treffen aufeinander. Nach einem Autounfall nimmt die Ältere die Jüngere bei sich auf. Für die eine Möglichkeit, Auszeit aus ihrem Leben zu nehmen. Aber auch Balsam für die Ältere: weil sie ihre Tochter verloren hat. Und jetzt wundersamerweise wieder eine auf ihrem Stuhl sitzt. Eine Geschichte voller Gespenster und Spiegelungen, die Christian Petzold einmal mehr mit seinen Dauerstars Paula Beer und Barbara Auer gefilmt hat.

Auch interessant

Mit dem Filmemacher Petzold haben wir auch über seinen Film gesprochen und warum Beziehungen zu Darstellern wie Liebesbeziehungen sind:

Auch interessant

  • „Der Tiger“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach „Napola“ und zwei Staffeln „Das Boot“ setzt sich Dennis Gansel erneut mit der NS-Zeit und dem Krieg auseinander. Sein jüngster Film spielt überwiegend in einem einzigen Panzerwagen – und spiegelt die ganze Brutalität und den Wahn des Krieges klaustrophobisch wider. Eine immer surrealere Reise durch ein zerbombtes Niemandsland, das auch eine Reise in die Psyche der Soldaten wird.

Auch interessant

Auch mit Gansel haben wir gesprochen, warum er sich immer wieder mit dieser Zeit beschäftigt - und warum es ihm wichtig ist, diese Zeit vor allem für ein jüngeres Publikum zu erzählen:

Auch interessant

  • „Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Er gilt als der letzte Universalgelehrte. Ein Denker und Erfinder. Aber „Leibniz“ ist kein Biopic über den Philosophen. Sondern vielmehr ein doppelbödiges Kammerspiel. Eine Königin wünscht sich ein Bild von ihm. Doch Lars Eidinger als blasierter Maler scheitert an der Aufgabe und wirft hin. Erst Aenne Schwarz hört richtig zu. Und macht sich das richtige Bild des von Edgar Selge trefflich gespielten Modells. Und auch dem Zuschauer wird der alte Herr dadurch immer näher und nahbarer. Ein schöner, kleiner und doch ganz großer Film des inzwischen 92-jährigen Edgar Reitz.

Auch interessant

  • „Ganzer halber Bruder“

Auch interessant

Christoph Maria Herbst als Fiesling ist eigentlich ein Selbstläufer. Hier wird diese Paraderolle aber gleichzeitig demontiert. Er darf nämlich auch mal ganz weich werden. Weil der kriminelle Immobilienmann nicht nur überraschend ein Haus erbt, sondern plötzlich auch einen Halbbruder hat, von dem er nie wusste. Der hat Trisomie 23 - und lebenslanges Wohnrecht im Haus. Herbst will ihn mit fiesen Tricks in ein Heim zwingen. Aber alles kommt anders, als man denkt. Und der gütige Halbbruder macht auch ihn zu einem besseren Menschen.

Auch interessant

  • „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Infinity Castle – Teil 1“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

„Demon Slayer“ ist in Japan einer der erfolgreichsten Mangas, der es mittlerweile schon auf 23 Bände gebracht hat und über 120 Millionen Mal verkauft wurde. Da war eine Verfilmung wohl überfällig. Und auch die kommt episch daher. „Infinity Castle“ ist 156 Minuten lang – und doch nur ein erster Teil. Ein opulentes, bildgewaltiges Werk um einen Schwertkämpfer und seine inneren Dämonen.

Auch interessant

Und das sagen die Filmkritiker:

BMO_Filmspiegel_1809_cs
BMO_Filmspiegel_1809_cs Filmspiegel 18.09.2025 Online© Berliner Morgenpost Infografik/OSM | C. Schlippes /Berliner Morgenpost Infografik OSM Datawrapper

Weiterhin im Kino