Die 28. Ausgabe des mitteldeutschen Heinrich Schütz Musikfestes hat rund 4300 Besucherinnen und Besucher gezählt. Der Verein Mitteldeutsche Barockmusik als Veranstalter sprach in Weißenfels von einem sehr erfolgreichen Festival.

Sonntag

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Zum feierlichen Abschluss der diesjährigen Auflage wurde die langjährige Geschäftsführerin und Intendantin Christina Siegfried für ihr Wirken gewürdigt und in den Ruhestand verabschiedet. Sie hatte das Musikfest über viele Jahre maßgeblich geprägt.

Heinrich Schütz Musikfest 2025 in Bad Köstritz
Zum Abschluss des Schütz Musikfests wurde Intendantin Christina Siegfried gewürdigt und aus ihren Ämtern in den Ruhestand verabschiedet.© MATHIAS MARX | MATHIAS MARX

Historische Praxis trifft moderne Reflexionen

Das Heinrich Schütz Musikfest erinnert jährlich an das Werk des frühbarocken Komponisten Heinrich Schütz (1585-1672). Das Musikfest verbindet nach Veranstalterangaben historische Aufführungspraxis mit zeitgenössischen Reflexionen.

Vom 2. bis 12. Oktober fanden an den Schütz-Orten Bad Köstritz, Dresden, Gera, Weißenfels und Zeitz mehr als 40 Veranstaltungen statt.

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29. Ausgabe 2026: Spurensuche als neues Motto

Im Zentrum des diesjährigen Musikfests stand der Leipziger Komponist Gregor Meyer als Residenzkünstler. Gemeinsam mit dem Gewandhaus-Chor und anderen renommierten Künstlerinnen und Künstlern präsentierte Meyer in fünf Konzerten vier eigens entwickelte Programme. Für ihn sei die Zeit als „artist in residence“ eine „bereichernde Erfahrung“ gewesen, die ihm neue künstlerische Spielräume eröffnet habe, resümierte Meyer.

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Projektleiterin Hanna Viehöfer-Jürgens hob hervor, das Festival habe Menschen durch Musik in Dialog geführt und gezeigt, wie aktuell die Werke von Heinrich Schütz seien.

Die 29. Ausgabe ist für Oktober 2026 geplant und steht unter dem Motto „Spurensuche. Anstoß und Aufbruch“.

epd