Thüringen hat überdurchschnittlich viele Regionalmuseen, die lokale Geschichte, Persönlichkeiten oder Traditionen vorstellen und oft von ehrenamtlichen Helfern oder Fördervereinen mit viel Engagement unterhalten werden. Doch vielen droht das Aus – Besucher fehlen, das Geld ist knapp und viele der Helfer hören altersbedingt auf, aber der Nachwuchs fehlt. Um die Zukunft der Regionalmuseen in Mitteldeutschland und die Unterstützung der kulturellen Vielfalt auf dem Land geht es bei der öffentlichen Fachtagung des Lehrstuhls für Klassische Archäologie der Universität Jena am Montag, 16. Februar 2026.

Freiheitsleuchten in Mühlhausen
Im Rahmen der Landesausstellung 2025 zu 500 Jahre Bauernkrieg verwandelte sich die historische Altstadt von Mühlhausen in eine faszinierende Bühne aus Licht, Klang und Geschichte.© Funke Medien Thüringen | Alexander Volkmann

Von 9 bis 18 Uhr stellen Wissenschaftler der Universität ihre Studie zur Museumsnutzung und Museumsmitarbeiter ihre Konzepte und Ideen vor. Was erwarten die Besucher, was bieten ihnen die Museen? Warum kommen viele Besucher trotz räumlicher Nähe nicht, was fehlt den Museen? Ließen sich Synergien nutzen, um mehr Gäste anzulocken?

Die Teilnahme an der Tagung in einem der Rosensäle im Uni-Gebäude Fürstengraben 27 in Jena ist kostenfrei, um Anmeldung bis 8. Februar 2026 unter kleinaberfein@uni-jena.de wird gebeten.