Der diesjährige Weltmusikpreis Ruth geht an die Songschreiberin Dota Kehr. Sie erhalte den Preis für die vertonte Großstadtlyrik der 1920er von der Dichterin Mascha Kaléko, wie das Rudolstadt Festival mitteilte, wo der Preis im Sommer überreicht wird.

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Kehr gelinge es, Kalékos (1907-1975) ironisch-zärtliche Großstadtlyrik der 1920er Jahre in eigene, farbige Vertonungen zu übertragen.„Große Kunst einer klugen Dichterin trifft auf farbige Vertonungen einer klugen Musikerin“, schrieb die Jury zur Begründung.
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Kehr lebt in Berlin und wurde Anfang der 2000er Jahre unter dem Pseudonym „Die Kleingeldprinzessin“ bekannt. Seit 2013 treten sie und ihre Band unter dem Namen Dota auf.
Zwei ihrer Alben nahm die Musikerin in Brasilien auf, wo sie mit Chico Cesár und Danilo Guilherme zusammenarbeitete.
Preisgeld aus Rudolstadt wird gespendet
Kehr kündigte an, das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 5.000 Euro zu spenden. Ihr Preisträgerkonzert spielt Kehr am 5. Juli im Rahmen des Rudolstadt-Festivals, das vom 2. bis 5. Juli stattfindet.
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Der „Ruth“-Preis wird seit 2002 jährlich während des Rudolstadt-Festivals in Thüringen vergeben. Die Auszeichnung soll die Aufmerksamkeit für die Genres Folk, Root und Weltmusik erhöhen.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören das kanadische Projekt „Silent Tears. The Last Yiddish Tango“, die deutsch-iranische Musikerin Cymin Samawatie und der Songwriter Stefan Stoppok.






