Noch nichts vor am Wochenende? Sie würden gern irgendwohin, aber die Auswahl ist zu groß? Dann lassen Sie sich inspirieren von der Auswahl an Wochenend-Tipps von unseren Kulturreporterinnen und -reportern.
Küsst sie ihn oder wer küsst wen?

Cole Porters berühmtes Broadway-Musical „Kiss me, Kate“ steht am DNT Weimar wieder auf dem Spielplan. Die Koproduktion von Schauspiel- und Opernensemble sorgt intelligent für Turbulenzen, schließlich steckt da auch etwas von Shakespeare drin. Die Produktion, in der selbstverständlich nicht nur geknutscht wird, hat recht veritable Kritiken eingeheimst. Trotzdem hebt sich in dieser Spielzeit zum vorletzten Mal am Freitag, 24. April, 19.30 Uhr dafür der Vorhang. Keine Sorge: Ab September knutschen sie weiter....
Himmlische Sphären der Kunst

Luftschlösser, Wolken-Kuckucksheime: Erfurt ist „dem Himmel so nah“. Wolken in der Kunst thematisiert das Angermuseum Erfurt jetzt mit einer Sonderausstellung. Die Tour d‘horizon reicht von Albrecht Dürer bis Gerhard Richter. Unser Rezensent findet: sehenswert, sogar bei strahlend blauem Firmament vor der Tür.
Ein alter Roman über die Zukunft

In Eisenach liegt ein altes Buch rum und wird neu aufgehoben: Das Landestheater Eisenach bringt einen modernen Klassiker dystopischer Literatur neu heraus: Vier Schauspieler befragen einen Roman vergangener Zukunft. Aber das ist nur ihr Rahmen – natürlich für George Orwells „1984“ in einer Adaption für die Bühne. Was unser Kritiker dazu meint, lesen Sie hier. Und Tickets für die nächste Vorstellung am Samstag, 25. April, 19.30 Uhr gibt‘s hier.
Kunsthaus Müller zeigt Fritz Keller

Im Kunsthaus Müller in Wurzbach ist noch bis zum 16. Mai 2026 die Ausstellung „Fritz Keller 111“ zu sehen, die einen umfassenden Einblick in das Werk des Malers (1915–1994) bietet. Gezeigt werden 41 Arbeiten – darunter Gouachen, Ölmalerei und Mischtechniken aus den Jahren 1970 bis 1993 –, ergänzt durch frühe, nachimpressionistisch geprägte Leihgaben aus Familienbesitz. Kellers künstlerische Entwicklung, geprägt von seiner Ausbildung in Zwickau und Leipzig sowie seinem Interesse am Expressionismus, spiegelt sich in farbintensiven, zugleich ruhigen Landschafts- und Figurenbildern wider. Ein besonderes Highlight ist die Veranstaltung am 25. April, ab 14 Uhr, bei der seine Werke mit der Musik Erik Saties in Dialog treten. Zudem ist zur Ausstellung eine limitierte Vorzugsgraphik „Tigerlilien“ erschienen.
Vogtland Philharmonie spielt Korngold, Williams und Gershwin

Die Vogtland Philharmonie lädt am Freitag, 24. April, um 19.30 Uhr in die Vogtlandhalle Greiz zum 8. Sinfoniekonzert ein. Eröffnet wird der Abend mit Erich Wolfgang Korngolds „Märchenbildern“, ergänzt durch John Williams’ Tubakonzert (1985) mit dem Solisten Xianhua Liu. Nach der Pause stehen Werke von George Gershwin auf dem Programm, darunter die Ouvertüre zu „Girl Crazy“ sowie „Ein Amerikaner in Paris“.
Eine Konzerteinführung findet jeweils um 18:45 Uhr statt. Karten sind in der Vogtlandhalle Greiz, online über tickets.vibus.de und Eventim sowie an weiteren Vorverkaufsstellen erhältlich.
„Frankenstein“ im Theater Gera

Auf der Suche nach der Überwindung der menschlichen Sterblichkeit erschafft der brillante Wissenschaftler Victor Frankenstein aus einem Toten eine Kreatur, die sich schnell als unkontrollierbar erweist. Ein Versuch, sie zu vernichten, scheitert und bewirkt, dass diese an Frankensteins Familie Rache nimmt. Seiner Verlobten Elisabeth verschweigt der Forscher das dunkle Geheimnis, das aus seinem Laboratorium hervorging und erkennt zu spät die katastrophalen Folgen des Experiments. Frankenstein wird zum Gejagten seines eigenen Geschöpfs – derzeit in dem Musical „Frankenstein“ am Geraer Theater. Lesen Sie hier die Rezension zur Premiere.
Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, 26. April, 14.30 Uhr. Es gibt noch Restkarten.
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Thüringer Symphoniker: Gershwins „Rhapsody in Blue“ trifft auf Jazz

Die Thüringer Symphoniker laden am 24. und 25. April 2026 jeweils um 19:30 Uhr zum 7. Sinfoniekonzert „Let it swing!“ in den Meininger Hof Saalfeld ein. Im Mittelpunkt steht George Gershwins „Rhapsody in Blue“, ergänzt durch weitere Werke des Komponisten sowie Stücke von Richard Addinsell, Ernst Fischer und Alexander Tsfasman, die Klassik und Jazz miteinander verbinden. Unter der Leitung von Oliver Weder und mit Pianist Oleg Vainshtein entfaltet sich ein abwechslungsreiches Programm zwischen sinfonischer Klangfülle und jazzinspirierten Rhythmen. Eine Konzerteinführung findet jeweils 30 Minuten vor Beginn statt.
Karten sind an den Vorverkaufsstellen des Theaters, online unter www.schiller-theater.de sowie telefonisch unter 03672/450 10 00 erhältlich.


