Fernsehen nicht vom Sofa aus, sondern dort, wo neue Filme und Serien erstmals auf Publikum treffen: Zur Eröffnung des Film- und Serienfestivals TeleVisionale 2026 in Weimar können Leserinnen und Leser der TLZ am Montag, 23. November, ganz nah ans Festivalgeschehen und Filmschaffende herankommen. Geplant ist ein exklusives Meet & Greet rund um den Eröffnungsabend – mit reservierten Plätzen nah an der Prominenz, persönlichen Begegnungen mit Filmschaffenden sowie der Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erinnerungsfotos zu machen.
Zeit für persönliche Kontakte und ein Handyfoto
Gerade diese Nähe macht den besonderen Reiz der TeleVisionale aus. Zum zweiten Mal bringt das Festival Schauspieler, Regisseure, Produzenten und andere Kreative aus allen Gewerken nach Weimar. Es war vor einem Jahr aus Baden-Baden an die Ilm umgezogen. Die Stadt ist eine Woche lang sozusagen die Hauptstadt der Film- und Fernsehleute, und Interessierte können ihnen nicht nur an den Vorführungs- und Veranstaltungsorten, sondern auch beim Flanieren in der Innenstadt oder bei einer abendlichen Bar- oder Kneipenrunde begegnen. Die TLZ setzt da noch einen drauf. Neben einer gemeinsam erlebten Filmvorführung und Gesprächsrunde soll Zeit für persönliche Kontakte sein.
Vor TV-Start „Charité 1831“ zur Cholera-Epidemie erleben
Der gemeinsame Abend beginnt bereits um 18 Uhr mit einem kleinen Empfang der Lesergruppe in der Chefredaktion am Weimarer Goetheplatz 9a. Gegen 18.30 Uhr geht es gemeinsam zur nahen Weimarhalle, um einen ersten Eindruck von der Festival-Atmosphäre zu gewinnen. Um 19 Uhr beginnt die feierliche Eröffnung der TeleVisionale. Zum Programm gehören unter anderem die Verleihung des Ehrenpreises der Deutschen Akademie für Fernsehen sowie des Kinderserienpreises. Anschließend öffnet sich der Vorhang für die Fernsehpremiere einer Folge der neuen Staffel „Charité 1831“, noch vor ihrem eigentlichen TV-Start. Danach stehen die anwesenden Filmschaffenden den Auserwählten Rede und Antwort.


Junge Ärztin wird nur in einer Männerrolle akzeptiert
Diese Premiere macht den Abend besonders reizvoll. Die fünfte Staffel der ARD-Historienserie führt zurück in das Berlin des Jahres 1831, als eine Cholera-Epidemie die Stadt erschüttert. Im Zentrum steht die junge Medizinerin Charlotte Overath, gespielt von Marlene Burow. Im Berlin des frühen 19. Jahrhunderts gibt sie sich als Wilhelm M. Overath und damit als Mann aus, um überhaupt als Ärztin arbeiten zu können. Zu den prominenten Opfern der Cholera-Epidemie könnte seinerzeit auch der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (gestorben am 14. November 1831) gehört haben. Neuere Forschungen ziehen allerdings auch andere Todesursachen in Erwägung.

Das Fernseh-Event ist prominent besetzt. Neben Marlene Burow gehören Philip Froissant, Idan Weiss, Jan Krauter, Anna Schudt, Dominic Raacke und Harald Krassnitzer zum Ensemble. Regie führte Alexander Dierbach, die Drehbücher stammen von Sandra Stöckmann. Wer genau aus diesem Kreis am Eröffnungsabend in Weimar dabei sein wird, steht allerdings noch nicht endgültig fest – Überraschungen für die TLZ-Gäste inklusive.
Fünf Tage ist die TeleVisionale in Weimar zu Gast. Dem Wettbewerb stellen sich zehn Fernsehfilm-Produktionen sowie fünf TV-Serien. Die jeweiligen Jurys leiten Katharina Wackernagel (Fernsehfilm), David Schalko (Serien) und Christiane Paul (Alleinjurorin bei MDM-Debütpreis). Alle Jury-Debatten finden grundsätzlich unmittelbar nach den Filmvorführungen coram publico statt. Immer mit dabei die Filmschaffenden. Zeitgleich sprechen Branchenvertreter über ostdeutsche Themen im Fernsehen. Der Eintritt bei den Vorführungen im Rahmen des Publikumsfestivals ist frei.
Mitmachen ist unkompliziert: Interessierte TLZ-Leserinnen und Leser können sich per E-Mail unter chefredaktion@tlz.de bewerben. Die Zahl der Plätze ist auf etwa 30 begrenzt - wer dabei sein möchte, sollte also nicht lange warten. Bitte immer Name, Adresse und Telefonnummer angeben, damit die Gewinnerinnen und Gewinner schnell benachrichtigt werden können. Sie können auch gerne mitteilen, warum Ihnen gerade an der Charité-Serie gelegen ist.
Infos zum Festival: www.televisionale.de


