Corona-Newsblog

Wohl kein Lockdown in Euskirchen – Wacken als Online-Event

Berlin.  Erste Corona-Tests bringen Erleichterung in Euskirchen. Wacken-Fans können sich auf ein Online-Event freuen. Alle Infos im Newsblog.

Altmaier: EU gibt grünes Licht für Corona-Hilfen

Die EU-Kommission hat laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) grünes Licht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds gegeben. Dieser steht größeren Unternehmen, Familienunternehmen und Mittelständlern offen, die Probleme infolge der Corona-Krise haben.

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Die wichtigsten Nachrichten zur Corona-Krise:

  • Das Wacken-Festival wird doch stattfinden – als Online-Event
  • Der Kreis Euskirchen wird nach dem Ausbruch in einer Mennoniten-Gemeinde wohl um einen Lockdown herumkommen
  • Die deutschen Exporte sind um fast 30 Prozent niedriger als im Mai 2019
  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau: In den USA wurden inzwischen mehr als drei Millionen Fälle registriert
  • In Deutschland gibt es unseren Recherchen zufolge mehr als 199.000 registrierte Corona-Infektionen und mehr als 9.000 Todesfälle
  • Weltweit sind rund 12 Millionen Corona-Infektionen registriert worden, mehr als 550.000 Menschen starben an der Lungenkrankheit Covid 19

Corona-News-Ticker: Alle Entwicklungen im Überblick

Nach dem Ausbruch in einer Mennoniten-Gemeinde gibt es eine leichte Entwarnung in Euskirchen. Erste Ergebnisse eines Massentests konnten nur wenige Infektionen nachweisen, weshalb die Wahrscheinlich eines erneuten Lockdowns des Kreises nicht so hoch ist wie angenommen.

In den USA wurde bekannt, dass US-Präsident Donald Trump mit seinem Wahlkampfauftritt in Tulsa am 20. Juni für einen erneuten Anstieg der Corona-Zahlen gesorgt haben könnte. In Tulsa hatte es in den vergangenen Tagen fast 500 Neuinfektionen gegeben. Die örtliche Gesundheitsbehörde nannte es „mehr als wahrscheinlich“, dass der Anstieg mit „mehreren Großereignissen vor etwas mehr als zwei Wochen“ in Verbindung stehe – und damit mit Trumps Auftritt.

Der US-Präsident plant trotzdem weitere Wahlkampfveranstaltungen. Nicht nur damit gefährdet er US-Bürger – unser Kommentar dazu: Trumps Wahlkampf-Getue bringt USA gefährliches Corona-Chaos

Wissenschaftler der Universität Washington in Seattle warnen jetzt: Bis November könnten in den USA laut ihrer Modellrechnung 208.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus sterben.

Donnerstag, 9. Juli: Nach Corona-Absage – Wacken als Online-Event

19.42 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Donnerstag Gespräche mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte über den geplanten umstrittenen EU-Wiederaufbaufonds nach der Corona-Krise aufgenommen. „Es gibt 27 Mitgliedstaaten, die müssen alle unter einen Hut gebracht werden“, sagte Merkel vor einem gemeinsamen Abendessen in Berlin. „Wir müssen einstimmig entscheiden, und ich glaube, dass das Treffen heute Abend deshalb sehr wichtig ist.“ Die Niederlande stehen dem Vorschlag der EU-Kommission skeptisch gegenüber.

Die 27 EU-Mitglieder beraten am Freitag und Samstag kommender Woche auf einem Sondergipfel über ein Konjunkturpaket im Umfang von 750 Milliarden Euro zum Wiederaufbau der Wirtschaft in den von der Pandemie besonders hart betroffenen Ländern. Davon sollen vor allem die schwer gebeutelten südlichen Länder profitieren.

Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, 500 Milliarden Euro als Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, über das Krisenprogramm zu vergeben. Der Rest soll als Kredite fließen. Die Niederlande, Österreich, Schweden und Dänemark wehren sich bislang jedoch gegen die Zahlung von Zuschüssen.

19.39 Uhr: Nach der Schließung eines Putenschlachthofes in Wildeshausen bei Oldenburg wegen zahlreicher Corona-Infektionen soll der Betrieb voraussichtlich nächste Woche wieder anlaufen. In Rücksprache mit den zuständigen Behörden würden diesen Freitag erneut alle Beschäftigten auf das Coronavirus getestet, teilte der Geschäftsführer der Geestland Putenspezialitäten, Norbert Deeken, am Donnerstag mit. Im Laufe der kommenden Woche könnten alle Beschäftigten, die nach der 14-tägigen Quarantäne negativ getestet würden, dann wieder arbeiten.

Vor knapp zwei Wochen wurde der zur Wiesenhof-Gruppe gehörende Schlacht- und Zerlegebetrieb Geestland Putenspezialitäten komplett heruntergefahren, nachdem für die rund 1100 Mitarbeiter und deren direkte Kontaktpersonen vom Landkreis Oldenburg Quarantäne angeordnet wurde. Bei 1183 Testergebnissen waren 46 positive Fälle einer Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Es soll weiterhin Tests geben und das Lüftungskonzept sei überarbeitet worden, um die Luft so weit wie möglich keimfrei zu halten, erklärte Geschäftsführer Deeken.

Deutsche müssen nach England-Einreise nicht mehr in Quarantäne

19.28 Uhr: Reisende aus Deutschland müssen sich ab Freitag bei einer Einreise nach England nicht mehr in Corona-Quarantäne begeben. Auch für Ankömmlinge aus Frankreich, Spanien und Italien gilt die Sicherheitsmaßnahme zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus dann nicht mehr. Die Vorschrift, wonach Einreisende sich für zwei Wochen in Isolation begeben müssen, war am 8. Juni für ganz Großbritannien in Kraft getreten.

Großbritannien ist das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land Europas. Mehr als 288.000 Ansteckungen wurden nachgewiesen, mehr als 44.000 Infizierte starben. Mittlerweile hat sich das Infektionsgeschehen abgeschwächt. Deutschland hat mit weniger als 200.000 Infizierten und gut 9000 Todesopfern deutlich niedrigere Fallzahlen.

18.48 Uhr: In Serbien steigt die Zahl der Infizierten – weshalb Präsident Aleksandar Vucic verkündet hat, Corona-Maßnahmen einzuführen. Daraufhin drangen Militante kurzzeitig ins Parlamentsgebäude ein, vor dem Menschen gegen die Maßnahmen demonstriert hatten.

Auch das beliebte Urlaubsland Kroatien sorgt sich um das derzeitige Infektionsgeschehen in der Balkan-Region. In Anbetracht der steigenden Fallzahlen in Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Albanien, Serbien, Nordmazedonien und Montenegro befürchtet Kroatien, dass der Tourismus beeinflusst werden könnte.

Österreich will Corona-Ampelsystem einführen

18.40 Uhr: Österreich will ein landesweites Corona-Ampelsystem einführen. In vier Farben von grün bis rot soll darin die Infektionslage auf Ebene der Bezirke (entsprechend etwa der Kreisebene in Deutschland) eingestuft werden. Neben den Ansteckungszahlen sollen auch die Nachverfolgbarkeit der Fälle, die Testzahlen und die örtlichen Kapazitäten der Krankenhäuser eine Rolle spielen, erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag in Wien. Ziel sei ein einheitliches Vorgehen, das trotzdem regionalen Handlungsspielraum zulasse. „Wir wollen uns österreichweite Maßnahmen so lange wie möglich ersparen“, so Kurz.

Zudem sollen die Screening-Programme etwa in Risikobetrieben oder dem Tourismus verstärkt werden. Für die Nachverfolgung von Kontakten und die Überwachung verhängter Quarantänemaßnahmen will die Regierung außerdem 300 Soldaten und 500 Polizisten abstellen.

16.11 Uhr: In Spanien schauen viele Regionen mit großer Sorge auf die Entwicklungen der Corona-Fallzahlen. In Katalonien wurde bereits ein erneuter Lockdown verhängt. Nun haben reagieren auch Balearen reagiert. Welche neuen Regeln dort gelten, lesen Sie hier: Mallorca verschärft Maskenpflicht – diese Regeln gelten jetzt

Wahrscheinlich kein Lockdown im Kreis Euskirchen

15.26 Uhr: Nach ersten Ergebnissen eines Corona-Massentests in einer freikirchlichen Gemeinde hat sich der Kreis Euskirchen hoffnungsvoll geäußert. Es komme wohl nicht zu einem Herunterfahren des öffentlichen Lebens, sagte Landrat Günter Rosenke (parteilos) hörbar erleichtert: „Ich rechne nicht mit einem Lockdown, aber warten wir die weiteren Ergebnisse ab.“

Von den 648 bislang ausgewerteten Tests sei lediglich bei 14 Personen das Coronavirus nachgewiesen worden, erläuterte Rosenke. Rund 300 weitere Ergebnisse würden an diesem Freitag erwartet.

Zuerst war bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde in Euskirchen das Coronavirus nachgewiesen worden. Die jetzt 14 neuen positiven Test-Ergebnisse auf das Coronavirus seien in vier Familien nachgewiesen worden bei Menschen zwischen 11 und 61 Jahren, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Christian Ramolla.

15.11 Uhr: In den USA haben inmitten der Coronavirus-Krise weitere 1,3 Millionen Menschen ihren Job verloren. Wie das US-Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, meldeten sich in der vergangenen Woche 1,314 Millionen Menschen neu arbeitslos. Damit setzte sich der Rückgang bei der Zahl der Neuanmeldungen fort. In der Vorwoche waren etwas mehr als 1,4 Millionen Menschen entlassen worden.

Ende Juni waren nach Angaben des Arbeitsministeriums vom Donnerstag mehr als 18 Millionen Menschen bei der Arbeitslosenversicherung als arbeitslos gemeldet.

15.02 Uhr: Entwarnung für die auf das Coronavirus getestete Belegschaft des Fleischbetriebs Westphal im Kreis Gütersloh: Nachdem es unter den Beschäftigten einzelne positive Befunde gegeben hatte, ergab eine Reihentestung negative Ergebnisse für die übrigen Mitarbeiter, wie der Kreis am Donnerstag berichtete.

Bulgarien führt bereits aufgehobene Einschränkungen wieder ein

14.18 Uhr: Die Regierung in Bulgarien hat wegen kontinuierlich stark steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Gesundheitsminister Kiril Ananiew ordnete an, dass vom 10. Juli an die Menschen Diskotheken, Bars und Nachtclubs in geschlossenen Räumen nicht mehr besuchen dürfen. Diese Lokale sollen nur noch im Freien bei 50 Prozent ihrer Kapazität geöffnet bleiben. Regierungschef Boiko Borissow versicherte, dass die staatlichen Corona-Hilfen für die betroffenen Lokalen weiter bestehen blieben.

Im Sportbereich müssen Fußballspiele und andere Turniere ohne Publikum stattfinden. Zuletzt hatten Fans im Fußballstadion in Sofia beim Bulgarien-Pokalspiel gegen Corona-Schutzregeln grob verstoßen. An Festen wie etwa Hochzeiten dürfen jetzt nur noch höchstens 30 Menschen bei Einhaltung von Abstandsregeln teilnehmen. Auch bei Abiturfeiern waren die Regeln nicht beachtet worden.

Gesundheitsminister Ananiew begründete den Schritt mit den steigenden Neuinfektionen und der schlechten Corona-Disziplin der Bevölkerung.

13.02 Uhr: Der Iran hat eine neue Rekordzahl an Corona-Toten binnen eines Tages gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden seien 221 Patienten an dem Virus gestorben, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag im Staatsfernsehen. Damit liege die Zahl der Todesopfer aktuell bei 12 305. Im gleichen Zeitraum wurden über 2000 Neuinfektionen erfasst.

Somit stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Ansteckungen auf 250.458, so Sprecherin Sima Lari. Der Anstieg sei nach Einschätzung von Experten auf die Lockerungen in den vergangenen Wochen zurückzuführen. Sie hätten dazu geführt, dass die Bevölkerung die Hygienevorschriften und auch die Pandemie nicht mehr ernstnehme.

12.26 Uhr: Corona macht erfinderisch: Japanische Baseball-Vereine kommen in ihren Stadien um Geisterspiele herum, indem sie auf Technologie setzen:

„Wacken“-Festival wird es dieses Jahr nur digital geben

12.13 Uhr: Als Ersatz für das abgesagte planen die Veranstalter ein Online-Event. „Das gesamte Team hat in den letzten Wochen und Monaten mit viel Ehrgeiz und Motivation an der Umsetzung des neuen Konzepts zu Wacken World Wide gearbeitet, um ein beispielloses Gesamtpaket auf die Beine zu stellen“, sagte Festival-Mitbegründer Thomas Jensen.

Das Digitalfestival findet demnach vom 29. Juli bis 1. August statt. Es soll dann kostenlos auf der Webseite wacken-world-wide.com sowie bei MagentaMusik 360 und auf MagentaTV zu sehen sein. Auftreten werden unter anderem Blind Guardian, Heaven Shall Burn, In Extremo, Kreator und Beyond The Black.

Die Veranstalter hatten das nach ihren Angaben größte Heavy-Metal-Festival der Welt mit 75.000 Besuchern aus mehr als 80 Nationen wegen der Corona-Krise Mitte April abgesagt.

Nach Veranstalterangaben werden die Musiker bei dem Festival live spielen. Sie sollen damit in Echtzeit mit präzisem Kamera-Tracking abgefilmt und direkt in ein virtuelles Set integriert werden. Die Fans sollen dabei nicht nur Zuschauer sein, sondern sollen durch Mitmachprogramme und Interaktionen eingebunden werden.

Wird Homeoffice nach Corona zur neuen Normalität?

11.30 Uhr: Das Homeoffice könnte nach Corona in vielen Unternehmen zur neuen Normalität werden. Das zeigt eine aktuelle Studie. Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung haben die Stimmung in rund 500 Unternehmen abgefragt.

Die übergroße Mehrheit der Unternehmen habe gute Erfahrungen gemacht. So seien fast 90 Prozent zu der Erkenntnis gelangt, dass bei ihnen mehr Homeoffice möglich sei, ohne dass dadurch irgendwelche Nachteile entstünden. Fast ebenso viele sind zudem der Ansicht, dass sie den Wunsch der Mitarbeiter, von zu Hause aus zu arbeiten, künftig nicht mehr so einfach ablehnen können.

42 Prozent der befragten Unternehmen haben daher bereits beschlossen, die Möglichkeiten, von zu Hause aus zu arbeiten, nach der Corona-Krise noch auszuweiten. Ein ebenso großer Anteil ist zwar noch unentschlossen, zurück zu weniger Homeoffice will aber kaum ein Unternehmen, heißt es in der Studie.

11.05 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden gab es 58.600 neue Fälle, wie aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht.

Neue Corona-Höchststände in Südamerika und Mexiko

11 Uhr: Die Infektionszahlen in Südamerika erreichen neue Höchststände. In Mexiko seien in den vergangenen 24 Stunden nahezu 7000 neue Corona-Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Mexiko-Stadt mit. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg damit auf mehr als 275.000, die Zahl der Todesopfer liegt bei weit mehr als 32.000. Damit ist Mexiko weltweit das am fünftstärksten von der Pandemie betroffene Land.

Im südamerikanischen Peru stieg die Zahl der Corona-Toten derweil auf über 11.000, teilte das Gesundheitsministerium in Lima mit. Die Zahl der Infektionen stieg auf fast 313.000. Damit ist das 33-Millionen-Einwohner-Land nach Brasilien das Land mit den höchsten Infektionszahlen in Lateinamerika. Allerdings ist die Opferzahl deutlich geringer als in Brasilien und Mexiko.

Die Krankenhäuser in Peru sind jedoch bereits überlastet. Es fehlt an medizinischer Ausrüstung und Sauerstoff für die Covid-19-Patienten. Lateinamerika und die USA sind derzeit die Epizentren der Corona-Pandemie. Sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Lateinamerika und der Karibik hat die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mittlerweile die Marke von drei Millionen überschritten.

Unruhen wegen Corona-Politik in Serbien

10.24 Uhr: Die inkonsequente Politik des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat zum zweiten Mal in Folge Unruhen im Zentrum der Hauptstadt Belgrad ausgelöst. Es kam zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Bereitschaftspolizisten, 19 Beamte und 17 Demonstranten erlitten Verletzungen, berichtete der Fernsehsender N1 unter Berufung auf Krankenhausärzte. Serbien gehört zu den neuen Corona-Hotspots auf der Erde.

Tausende protestierten gegen mögliche neue Einschränkungen des Alltags, die Vucic wegen der steigenden Ansteckungszahlen angekündigt hatte. Fernsehsender zeigten Live-Bilder von chaotischen Szenen. Am Donnerstagmorgen war die Lage wieder ruhig.

Am Dienstagabend, dem ersten Protesttag, waren die Militanten sogar kurzzeitig ins Parlamentsgebäude eingedrungen, vor dem die Menschen demonstriert hatten.

Die Regierung versucht, die Proteste als „Putschversuch“ und als Ergebnis der angeblichen Wühlarbeit nicht näher bezeichneter ausländischer Mächte darzustellen.

Corona: Deutscher Export bricht ein

9.17 Uhr: Die deutschen Exporte bleiben wegen der Corona-Pandemie weiter deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück: Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Ausfuhren um 29,7 Prozent niedriger als im Mai 2019. Gegenüber dem Vormonat, der bislang den Tiefpunkt markiert hatte, stiegen die Exporte aber um 9,0 Prozent.

Im April hatte es innerhalb eines Jahres früheren Angaben zufolge einen Rückgang von 31,1 Prozent gegeben. Es war der heftigste Einbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Beginn der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950.

Reisebeschränkungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen der Lieferketten in der Corona-Krise hinterließen tiefe Spuren. Die Importe verringerten sich im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 21,7 Prozent auf 73,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 3,5 Prozent.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnen mit einem Rückgang der Ausfuhren im Gesamtjahr um 15 Prozent. Die Prognose sei noch zuversichtlich, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier jüngst. Der Rückgang werde im kommenden Jahr noch nicht wieder wettgemacht. Neben dem Privatkonsum zählt der Export zu den Stützen der deutschen Konjunktur.

Deutsche rechnen weiter mit Einschränkungen

5.31 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) rechnet damit, dass die coronabedingten Einschränkungen noch mindestens sechs Monate den eigenen Alltag prägen werden. Jeder vierte befürchtet sogar, dass das Leben auch in mehr als einem Jahr noch nicht wieder „normal“ verlaufen wird.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens McKinsey hervor, für die mehr als 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt wurden.

Rund 47 Prozent der Befragten erwarten dagegen innerhalb der nächsten sechs Monate eine Rückkehr zur Normalität.

Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet in den nächsten Monaten finanzielle Einbußen. Und viele sind mit ihren Aktivitäten angesichts der Pandemie noch vorsichtig. So wollen in den nächsten zwei Wochen nur 20 Prozent der Befragten ein Fitnessstudio besuchen und nur 7 Prozent mit dem Flugzeug reisen. Rund 58 Prozent der Befragten wollen überfüllte öffentliche Plätze meiden.

5.16 Uhr: In Euskirchen wird der Corona-Massentest einer freikirchlichen Gemeinde fortgesetzt. Die Kreisverwaltung rechnet für Freitag mit ersten Ergebnissen. Nachdem bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde das Coronavirus nachgewiesen wurde, hatte die Kreisverwaltung die ganze Gemeinde unter Quarantäne gestellt.

4.46 Uhr: Keine Entspannung in Sicht: Eine Reihe von US-Bundesstaaten wie Florida, Texas oder Arizona verzeichneten auch am Mittwoch hohe Corona-Infektionsraten, teilweise wurden Intensivbetten in Krankenhäusern knapp. Lesen Sie hier: USA: Erstmals über 60.000 Corona-Neuinfektionen am Tag

Trotzdem plant Präsident Donald Trump weitere Wahlkampfveranstaltungen. An diesem Samstag will er auf dem Flughafen von Portsmouth im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire vor Tausenden Anhängern sprechen.

Alle Gäste müssen bei der Anmeldung zustimmen, dass sie „freiwillig alle Risiken“ übernehmen, die aus einer Corona-Infektion resultieren könnten, wie seine Kampagne erklärte. Trumps Wahlkampflager haftet dafür nicht. Teilnehmer würden aber „stark ermuntert“, bereitgestellte Masken zu tragen, hieß es.

Die Rede ist im Freien geplant, anders als Trumps Kundgebung am 20. Juni in einer Halle in Tulsa (Oklahoma).

4.30 Uhr: In der Corona-Krise gibt es bei einigen Schilddrüsenmedikamenten einen Lieferengpass. Für Betroffene kann das zum Problem werden, denn sie können nicht einfach zu einer Alternative greifen. Diese Präparate sind betroffen.

3.31 Uhr: Drei Wochen nach der coronabedingten Schließung der Tönnies-Fleischfabrik darf ein erster Teilbereich außerhalb der Produktion wieder geöffnet werden. Eine Ausnahmegenehmigung durch den Bürgermeister ermögliche die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Teilbereiches Verwaltung an dem Hauptstandort von Tönnies, teilte die Stadt mit.

Das Betretungsverbot des Werksgeländes für Beschäftigte im Verwaltungsbereich sei damit seit Mittwoch nicht mehr in Kraft. Die Mitarbeiter seien namentlich benannt, die das Tönnies-Betriebsgelände betreten dürften, hieß es weiter.

An diesem Donnerstag könne auch die Kita auf dem Werksgelände wieder öffnen. Sie verfüge über einen externen Zugang und sei selbst auch nicht Teil der Unternehmensgruppe, hieß es in der Mitteilung weiter.

Corona-Zahlen steigen nach Trump-Auftritt

0.19 Uhr: Die Gesundheitsbehörden in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma führen den Anstieg der Coronavirus-Infektionen im Bezirk auch auf einen Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump zurück.

Der Auftritt sowie andere Veranstaltungen hätten „mehr als wahrscheinlich“ zu der Zunahme beigetragen, sagte Behördenchef Bruce Dart am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Tulsa. Als Dart auf die Trump-Kundgebung angesprochen wurde, sagte er: „In den vergangenen Tagen hatten wir fast 500 Fälle und wir wissen, dass wir mehrere große Veranstaltungen vor etwas mehr als zwei Wochen hatten.“ Er denke, man könne da einen Zusammenhang herstellen.

Der Präsident war dafür kritisiert worden, Tausende Menschen in einer Halle zu versammeln, in der das Tragen von Masken nicht verpflichtend war.

Mittwoch, 8. Juli: Mehr als drei Millionen Coronavirus-Fälle in den USA

21.32 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut vor zu frühen Lockerungen beim Tragen von Alltagsmasken in der Corona-Krise gewarnt. Um das Risiko zu reduzieren, gebe es in bestimmten Situationen eine Maskenpflicht, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend in Berlin bei einer Online-Diskussion.

Dafür gelte aus seiner Sicht: „Lieber drei Wochen zu spät aufgehoben als drei Wochen zu früh.“ Masken zu tragen sei nicht immer angenehm, es sei aber im Vergleich zu anderen Beschränkungen ein „relatives mildes Mittel“. Wichtig sei dies vor allem, wenn Abstände nicht einzuhalten seien wie etwa im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen.

Spahn rief mit Blick auf Herbst und Winter allgemein dazu auf, sich gegen Grippe impfen zu lassen – dies soll auch einem Zusammentreffen mit einem möglichen Wiederanstieg von Corona-Infektionen vorbeugen. In Praxen werde es dann erneut darauf ankommen, Patienten mit Erkältungssymptomen vom regulären Betrieb trennen zu können, erklärte Spahn.

19.26 Uhr: Wegen dreier Corona-Fälle sind drei Koblenzer Studentenwohnheime unter Quarantäne gestellt worden. Drei Bewohner hätten Symptome gespürt und sich ins Krankenhaus begeben, woraufhin ein am Dienstagabend erfolgter Schnelltest positiv ausgefallen sei, teilte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Mittwoch mit. Zwei Betroffene leben in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren Studentenwohnheim. Das dritte Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Auch Kontaktpersonen zeigten nach den Angaben Symptome und wurden getestet. Die Ergebnisse lagen vorerst noch nicht vor. Die drei Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. „Es sind nicht alle da“, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung.

Das Gesundheitsamt versuche, die Zahl der Kontaktpersonen der bestätigten drei Fälle zu ermitteln und sie zu informieren. „Da davon ausgegangen werden muss, dass weitere Personen in den Wohnheimen infiziert sein könnten, wurden alle Bewohner als Vorsichtsmaßnahme unter Quarantäne gestellt“, hieß es weiter.

Alle Bewohner in den Heimen würden Coronavirus getestet. Die Universität Koblenz sei wegen der Verlegung der Lehre ins Internet vorerst nicht von den Maßnahmen betroffen. Zahlreiche Polizisten kontrollierten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der drei Studentenwohnheime.

Mehr als drei Millionen Corona-Fälle in den USA

18.13 Uhr: In den USA hat die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen die symbolische Schwelle von drei Millionen überschritten. Das sagte Vizepräsident Mike Pence am Mittwoch in Washington. Bislang seien mehr als 39 Millionen US-Bürger auf das Coronavirus getestet worden. In mehr als drei Millionen Fällen sei der Test positiv ausgefallen.

Laut der Johns-Hopkins-Universität wurden bis Mittwochmittag (Ortszeit) knapp 3,01 Millionen Fälle registriert – die mit großem Abstand höchste Zahl weltweit. Demnach starben in den USA bereits mehr als 131.500 Menschen an den Folgen von Covid-19. Auch das ist ein trauriger weltweiter Rekord.

17.40 Uhr: In Afrika sind inzwischen eine halbe Million Corona-Fälle verzeichnet worden. Zudem seien fast 12.000 Menschen gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. Man sei besorgt, dass immer mehr Länder einen scharfen Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen verzeichnen. In 22 Ländern auf dem Kontinent hätten sich die Fälle im vergangenen Monat mehr als verdoppelt. „Die Gefahr, dass Covid-19 die schwachen Gesundheitssysteme auf dem Kontinent überwältigt, eskaliert“, warnte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti.

Rund 43 Prozent aller Fälle sind laut WHO in Südafrika registriert worden. Auch Algerien, Ägypten, Ghana und Nigeria hätten eine sehr hohe Zahl. Allerdings gibt es auch positivere Entwicklungen: In einigen Staaten – darunter Eritrea, Gambia, Mali, den Seychellen und Togo – breite sich das Coronavirus nur langsam aus, hieß es.

16.15 Uhr: Corona-Infektionen sind offenbar nicht das einzige Problem der Fleischindustrie. Ein Bericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalens wirft ein Schlaglicht auf die prekäre Lage von meist ausländischen Werkvertragsarbeitern in der deutschen Fleischindustrie.

Das Dokument fasst die Ergebnisse von Kontrollen in 650 Sammel- und Gemeinschaftsunterkünften zusammen, die von den Behörden durchgeführt wurden. Mehrere Medien – darunter die „FAZ“ – berichten nun über die Ergebnisse.

Die Prüfer monieren demnach insgesamt 1900 „mittlere und gravierende Mängel“. Die Beanstandungen reichten von „fehlenden Hygienemaßnahmen wie fehlendem Desinfektionsmittel“ bis hin zu „Schimmelpilzbefall, Einsturzgefahr, undichten Dächern, katastrophalen Sanitäreinrichtungen, Ungezieferbefall und Brandschutzmängeln“, zitiert die Zeitung aus dem Bericht.

Angela Merkel stellt ihr Programm für die EU-Ratspräsidentschaft vor

15.50 Uhr: Angela Merkel hat in Brüssel über die EU-Ratspräsidentschaft gesprochen. Sie appellierte vor allem an den Zusammenhalt in der EU. „Dieses Europa ist zu Großem fähig, wenn wir einander beistehen und zusammenhalten“, sagte Merkel bei ihrer Rede im EU-Parlament.

Es war Merkels erste Auslandsreise seit dem Beginn der Corona-Krise. Der Anlass für den Tagestrip: Zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erläuterte die Kanzlerin den EU-Abgeordneten, welche Ziele die Bundesregierung für Europa jetzt verfolgt. Ihre Rede wurde von den Abgeordneten mit stehendem Applaus quittiert.

15.30 Uhr: Die spanische Region Katalonien führt eine ungewöhnlich strenge Maskenpflicht ein. Ab Donnerstag müssen Menschen dort auch im Freien immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gab Regionalpräsident Quim Torra in Barcelona bekannt. Er reagiert damit auf eine Zunahme der Corona-Infektionen in einigen Gebieten.

Ob die Katalanen und die Touristen in der Region zum Beispiel auch in den Cafés oder sogar am Strand Maske werden tragen müssen, stand zunächst nicht fest. ​​​​​​Auch nicht, wie lange die Anordnung in Kraft bleiben soll. „Die Idee ist aber, dass die Pflicht immer und überall gelten soll, unabhängig vom Abstand zwischen den Menschen“, hatte Torras Sprecherin Meritxell Budó bereits am Dienstag gesagt.

Nach einem derzeit landesweit geltenden Dekret gilt eine Maskenpflicht in ganz Spanien im Freien eigentlich nur dann, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Am Strand sowie in Cafés und Restaurants tragen die Menschen bisher meistens keine Maske. Spanien ist mit knapp 28.400 Corona-Toten und 250.000 Infizierten eines der am schwersten von der Corona-Pandemie getroffenen Länder. Landesweit sind die Zahlen jedoch seit Mitte Mai stark gesunken.

15.00 Uhr: Viele Freizeitaktivitäten fallen seit der Pandemie aus. Auch Singen ist gefährlich geworden. Doch ohne Proben und Auftritte können sich viele Chöre nicht mehr lange finanzieren. So existenziell bedroht sind Chöre in der Corona-Krise.

Kärnten: Maskenpflicht gilt abends im öffentlichen Raum

13.30 Uhr: Das österreichische Bundesland Kärnten verhängt eine abendliche Maskenpflicht in Tourismus-Hotspots. An stark besuchten Orten wie Velden oder dem Wörthersee soll im öffentlichen Raum jede Nacht von 21.00 Uhr bis 2.00 Uhr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die Landesregierung kündigte an, die Verordnung werde noch ausgearbeitet und solle am Freitag in Kraft treten. „Velden soll nicht zum Sommer-Ischgl werden“, sagte Tourismus-Landesminister Sebastian Schuschnig.

Das für seine Seen bekannte Bundesland mit rund 560.000 Einwohnern und aktuell nur 14 Corona-Fällen ist bei Deutschen Urlaubern beliebt und verzeichnet seit Mai wieder einen zunehmenden Touristenandrang. Appelle hätten nicht ausgereicht, um Ansammlungen ohne Abstands- und Hygienemaßnahmen zu verhindern, sagte Schuschnig.

12.50 Uhr: In der Corona-Krise ist ein weiteres Programm des Bundes mit Milliardenhilfen für angeschlagene Unternehmen gestartet. Betriebe können ab 10. Juli Fördergelder in Höhe von bis zu 150.000 Euro beantragen lassen.

Die Auszahlungen an die Unternehmen könnten bereits im Juli erfolgen, teilten die federführenden Bundesministerien mit. Bei den sogenannten Überbrückungshilfen geht es um ein Volumen von insgesamt 25 Milliarden Euro. Damit soll vor allem kleinen und mittelständischen Firmen geholfen werden, die weiter mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben.

Die Überbrückungshilfe soll zunächst für die Monate Juni bis August gewährt werden - für Branchen wie etwa das Hotel- und Gaststättengewerbe, Clubs und Bars, Reisebüros und Schausteller. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Mit Blick auf entsprechende Forderungen von Wirtschaftsverbänden sagte Altmaier, ab der zweiten Augusthälfte werde es darum gehen, ob die Hilfen verlängert würden. Ab sofort können sich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer auf einer Online-Plattform registrieren, die für Firmen die Anträge einreichen müssen. Danach sollen die Anträge online gestellt werden können.

Corona-Hilfe: EU-Kommission genehmigt deutschen Rettungsschirm

10.31 Uhr: Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben den von der Bundesregierung eingerichteten Rettungsschirm für Unternehmen genehmigt. Sie gelangten zu dem Schluss, dass der mit einem Budget von 600 Milliarden Euro ausgestattete Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit den in der Corona-Krise gelockerten EU-Regeln im Einklang steht, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte.

10.22 Uhr: Lenny Kravitz hat seine Konzerte in Berlin, Mainz und Hamburg abgesagt. Es werde vorerst keine Nachholtermine für seine „Here To Love-Tour 2020“ geben, wie sein Management mitteilte.

„Ich hatte mich darauf gefreut, für euch spielen zu können, aber eure Sicherheit sowie die meiner Band und Crew stehen an erster Stelle“, schrieb Kravitz auf Twitter. „Ich hoffe, euch alle bald in sicherer Umgebung wiederzusehen. Wir sind alle eins. Lasst uns zusammenhalten und lasst die Liebe regieren.“

Ticketbesitzer können sich für die Rückgabe ihrer Karten oder den Erhalt eines Gutscheines an die jeweilige Ticketstelle wenden.

Österreich spricht eine Reisewarnung für Bulgarien, Rumänien und Moldau aus

10.06 Uhr: Österreich spricht nun auch für Bulgarien, Rumänien und Moldau eine Reisewarnung aus. Die Maßnahme gelte ab sofort, sagte Außenminister Alexander Schallenberg. Die Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien würden deutlich verstärkt, erklärte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Reisebusse würden ausnahmslos kontrolliert. „Bitte reisen Sie nicht in diese Länder“, so der Regierungschef.

Wer von dort zurückkehre, müsse in eine 14-tägige Quarantäne oder einen negativen Coronatest vorweisen.

Österreich reagiert mit diesem Schritt auf die im nahen Ausland steigenden Infektionszahlen. Vor einer Woche hatte Wien bereits eine Reisewarnung für die sechs Staaten des Westbalkans ausgesprochen.

10.05 Uhr: Die Mitarbeiter der Deutschen Post sollen weltweit einen Bonus von 300 Euro bekommen. „Wir wissen genau, wer in diesen Zeiten einen hervorragenden Job gemacht hat“, sagte Vorstandschef Frank Appel in einer Telefonkonferenz.

Insgesamt veranschlagt das Unternehmen dafür rund 200 Millionen Euro. Ausgenommen von der Zahlung sind Führungskräfte.

9.52 Uhr: Masken-Eklat im bayerischen Landtag: Der AfD-Abgeordnete Stefan Löw trat am Dienstag mit Gasmaske an das Rednerpult. Der Landtagsvizepräsident Alexander Hold warnte Löw und nannte sein Verhalten „ungebührlich“, „mit dem Ziel, den Landtag lächerlich zu machen“. Nachdem der AfD-Politiker der Aufforderung, die Gasmaske abzunehmen, nicht nachkam, wurde ihm das Rederecht entzogen.

Seit vergangenen Freitag müssen die Abgeordneten im bayerischen Landtag Nase und Mund verhüllen. Die AfD-Fraktion lehnt dies ab, Stefan Löw wollte dazu offenbar ein Zeichen setzen. Lesen Sie hier: So gut schützen Masken vor Corona.

9.49 Uhr: Kaum eine Reisesparte hat das Coronavirus so getroffen wie die Kreuzfahrt. Doch die Unternehmen schöpfen wieder Hoffnung und denken über neue Reisekonzepte nach. So könnten Kreuzfahrten in Zeiten von Corona aussehen.

9.38 Uhr: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat Karl Lauterbach viel zu tun. Er twittert, telefoniert mit Journalisten oder sitzt bei Lanz, Illner, Maischberger, Plasberg im Fernsehen. So sieht Lauterbach seine Rolle als Corona-Aufklärer.

Neuer Corona-Rekord in den USA – mehr als 60.000 Neuinfektionen in 24 Stunden

4.31 Uhr: Jeder Zweite in Deutschland lehnt laut einer Umfrage die Abschaffung der Maskenpflicht im Handel ab – auch wenn es im jeweiligen Bundesland nur wenige Corona-Infizierte gibt und ein Mindestabstand eingehalten werden kann. Lesen Sie dazu: Maskenpflicht-Streit: Diese Bundesländer könnten sie kippen

Wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov mitteilte, sind 54 Prozent gegen die Abschaffung, 37 Prozent befürworten dagegen solche Pläne. Neun Prozent der Befragten enthielten sich einer Aussage.

Bei Menschen ab 55 Jahren ist die Ablehnung der Pläne stärker (61 Prozent), während sich bei den 18- bis 24-Jährigen nur 36 Prozent dementsprechend äußerten.

4.25 Uhr: Von September an soll Deutschland in der Lage sein, innerhalb eines Jahres 2,5 Milliarden zusätzliche Masken zu produzieren. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin auf Anfrage der „Rheinischen Post“ mit.

Bis Ende Juni 2021 sollen Produzenten in Deutschland bis zu sieben Milliarden Masken jährlich in zertifizierter Qualität zusätzlich herstellen können. Dazu zählen dem Bericht zufolge:

  • FFP2
  • FFP3
  • medizinische Gesichtsmasken

Das Wirtschaftsministerium investiere dafür 60 Millionen Euro an Fördermitteln, hieß es weiter. Gefördert werden laut Bericht zudem Anlagen, die das sogenannte Filtervlies für die Masken produzieren, durch das Viren abgehalten werden. Zu den aktuellen Produktionskapazitäten in Deutschland machte das Ministerium aber demnach keine Angaben.

3.29 Uhr: In den USA ist abermals ein neuer Rekord bei den verzeichneten Corona-Neuinfektionen erreicht worden. Innerhalb von 24 Stunden wurden weitere 60.209 Ansteckungsfälle gezählt, wie aus am Dienstagabend (Ortszeit) von der Johns-Hopkins-Universität veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Die Gesamtzahl der Infektionen stieg damit auf 2,991 Millionen. Zudem wurden weitere 1114 Corona-Tote registriert, womit die Gesamtzahl der Todesopfer auf 131.362 wuchs. Die USA sind damit das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt – sowohl was die Infektions- als auch die Totenzahlen angeht.

Präsident Donald Trump zeichnet dennoch ein positives Gesamtbild der Lage. „Ich denke, wir sind an einem guten Ort“, sagte Trump am Dienstag in der Nachrichtensendung „Full Court Press“. Seine Regierung habe im Kampf gegen die Pandemie einen „guten Job“ geleistet. In zwei bis vier Wochen werde das Land „in sehr guter Verfassung“ sein.

0.01 Uhr: Trotz der Rekord-Corona-Zahlen will US-Präsident Donald Trump die Schulen nach den Sommerferien wieder öffnen. „Wir wollen, dass unsere Schulen im Herbst geöffnet sind“, sagte Trump bei einem Runden Tisch zu dem Thema im Weißen Haus.

Das sei sehr wichtig für das Land und das Wohlbefinden von Schülern und deren Eltern. „Wir werden Druck auf die Gouverneure und alle anderen ausüben, die Schulen zu öffnen.“

Der Republikaner warnte davor, Schulen aus politischen Erwägungen geschlossen zu halten. Er spielte damit auf demokratische Gouverneure an, die sich in großer Zahl gegen Trumps Drängen auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität wehren.

Corona-News vom Dienstag, 7. Juli: Corona-Experte Fauci: Situation in den USA „nicht gut“

  • Die spanische Region Katalonien will nach einer Zunahme der Corona-Infektionen eine Maskenpflicht auch im Freien einführen, die praktisch überall und unter allen Umständen gelten soll
  • Die USA haben ihren Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vollzogen
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht zunehmende Indizien dafür, dass sich das neuartige Coronavirus auch über mehrere Meter hinweg in der Luft übertragen kann
  • Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte der Staatschef am Dienstag nach einem positiven Test in einem Militärhospital in der Hauptstadt Brasília. Mehr dazu hier: Brasiliens Präsident Bolsonaro mit Coronavirus infiziert
  • In Österreich führt als erstes Bundesland Oberösterreich nach einem spürbaren Anstieg der Corona-Infektionen die Maskenpflicht wieder ein
  • Das Land Niedersachsen will nach der gerichtlichen Aufhebung des Lockdowns im Kreis Gütersloh auch die bestehenden Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreis fallen lassen – allerdings erst ab dem 13. Juli. Im Gegensatz dazu dürfen Touristen aus diesem Kreis schon jetzt ohne Auflagen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen
  • Flugausfälle, Quarantäne-Risiko, ein möglicher neuer Lockdown am Reiseziel: Der Urlaub findet in diesem Sommer unter erschwerten Bedingungen statt. „Mit einer Pauschalreise ist man in der Regel besser abgesichert“, sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Lesen Sie hier: Sommer-Urlaub im Ausland: In diesen Ländern ist er möglich
  • Wegen eines erneuten starken Anstiegs von Infektionen hat Australien eine Ausgangssperre über Melbourne verhängt
  • Einer der führenden Gesundheitsexperten der USA hat sich angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes sehr besorgt gezeigt. Die Lage sei „wirklich nicht gut“ und erfordere „sofortiges“ Handeln, sagte der Immunologe Anthony Fauci in einem Live-Chat
  • Ausländische Studierende an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschließlich Online-Kurse anbieten, sollen nach dem Willen der US-Regierung das Land verlassen

Corona-News vom Montag, 6. Juli: Corona-Beschränkungen für Gütersloh aufgehoben

  • Einer der führenden Gesundheitsexperten der USA hat sich angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt. Die gegenwärtige Lage sei „wirklich nicht gut“ und erfordere „sofortiges“ Handeln, sagte der Immunologe Anthony Fauci
  • Ein französischer Busfahrer wollte eine Gruppe von Menschen ohne Mund-Nasen-Schutz und Fahrschein nicht in den Bus lassen – und wurde dafür ins Krankenhaus geprügelt. Busfahrer weist auf Mundschutz hin – und ist jetzt hirntot
  • Vitamin D ist notwendig für den Knochenstoffwechsel, es fördert den Einbau von Kalzium und Phosphat in die Knochen und macht sie dadurch hart und widerstandsfähig. Studien sehen nun sogar einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und bedrohlichen Covid-19-Verläufen. Lesen Sie hier: Coronavirus: Hilft Vitamin D im Kampf gegen Covid-19?
  • Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt
  • Die Gesundheitsbehörde in der autonomen chinesischen Region Innere Mongolei schlägt Alarm. In der Stadt Bayan könnte die Beulenpest von einem Murmeltier auf einen Menschen übertragen worden sein. Lesen Sie hier: Innere Mongolei: Murmeltiere sollen Beulenpest übertragen
  • In Österreich sind erstmals seit Mai wieder mehr als 1000 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert
  • Schweden will für den Fall einer zweiten Corona-Welle im Herbst gerüstet sein. Unter anderem soll die Gesundheitsverwaltung mögliche Szenarien entwerfen und prüfen, ob Ratschläge und Vorschriften, die derzeit für das ganze Land gelten, regional angepasst werden können. Lesen Sie hier: Darum ist Schwedens Sonderweg in der Corona-Krise riskant.
  • Die australische Regierung schließt wegen zunehmender Corona-Fälle die Grenzen zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Bundesstaaten Victoria und New South Wales

Corona-News vom Sonntag, 5. Juli: Touristin am Timmendorfer Strand mit Corona infiziert – Neue Quarantäne in Spanien

  • Spanien: Landkreis A Mariña ab Montag unter erneuter Quarantäne
  • 90-jährige Touristin in Timmendorfer Strand mit Coronavirus infiziert
  • Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken
  • Mecklenburg-Vorpommern will die Maskenpflicht im Handel abschaffen. Mehr zu den Plänen auch anderer Bundesländer lesen Sie hier.
  • Donald Trump lobt bei seiner Ansprache an die Nation am diesjährigen Unabhängigkeitstag den Umgang mit der Pandemie
  • Neuer Rekord-Wert: Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden klettert nach WHO-Angaben auf 212.326 Fälle
  • Innenminister Horst Seehofer fordert bundesweit kostenfreie Corona-Tests für alle

Corona-News vom Samstag, 4. Juli: Erneute Ausgangsbeschränkungen in Spanien

  • Das HIV-Mittel Lopinavir/Ritonavir wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab sofort nicht mehr in einer Studie mit Coronavirus-Patienten angewendet
  • Die spanische Region Katalonien hat angesichts eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionsfällen erneut Ausgangsbeschränkungen für 200.000 Menschen verhängt. Europäische Touristen können seit dem 22. Juni wieder nach Spanien reisen
  • Pharmafirmen und Biotech-Start-ups kommen bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 voran. Welche das sind, lesen Sie hier.
  • Lockerungen in England: Nach mehr als drei Monaten Schließung wegen der Corona-Epidemie öffnen Hotels, Bars, Restaurants und vor allem die beliebten Pubs wieder

Corona-News vom Freitag, 3. Juli: Infektionszahlen – Südamerika überholt Europa

  • Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat Lateinamerika bei der Zahl der Corona-Infektionen Europa überholt
  • Haustiere, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, müssen künftig den Behörden gemeldet werden
  • Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen. Die Entscheidung gab die EU-Kommission am Freitag bekannt
  • Während in Europa gelockert wird, breitet sich das Coronavirus weltweit immer rascher aus. Lesen Sie hier: Rollt die zweite Corona-Welle schon? So ist die Weltlage
  • England lockert die Quarantäne-Vorschriften für Einreisende

Corona-News vom Donnerstag, 2. Juli: Kinder von Schlachthof-Mitarbeitern infiziert

Corona-News vom Mittwoch, 1. Juli: Corona-Krise – Mehrwertsteuersenkung tritt in Kraft

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich am Mittwoch zum siebten Mal im Bundestag eine Stunde lang den Fragen der Abgeordneten. Lesen Sie hier: Merkel nennt Corona-Lage in Deutschland „fragil“
  • Deutschland gewährt Menschen aus elf Staaten außerhalb der Europäischen Union wieder die unbeschränkte Einreise
  • Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wegen der Folgen der Corona-Krise erneut gestiegen
  • Die USA haben beinahe den kompletten Bestand für die kommenden drei Monate des Corona-Medikaments Remdesivir aufgekauft
  • Griechenland hat alle seine Flughäfen auf den Inseln und in den Ferienregionen des Festlandes für Auslandsflüge geöffnet. Lesen Sie hier: Touristen benötigen QR-Code vor Einreise
  • Die Mehrwertsteuer wird ab 1. Juli für sechs Monate von 19 auf 16 Prozent abgesenkt, der ermäßigte Steuersatz von sieben auf fünf Prozent. Was die Mehrwertsteuersenkung wirklich für Kunden bringt

Corona-News vom Dienstag, 30. Juni: Airbus streicht weltweit 15.000 Stellen – 5100 in Deutschland

  • Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen, 5100 Stellen allein in Deutschland
  • Mieter müssen ab Mittwoch auf die Sonderregelung zum K ündigungsschutz in der Corona-Pandemie verzichten
  • Die bayerische Regierung hat beschlossen, dass sich alle Bürger kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Lesen Sie hier: So funktioniert der Corona-Test.
  • In China haben Wissenschaftler eine neue Art der Schweinegrippe entdeckt, die eine Pandemie auslösen könnte. Lesen Sie hier: Forscher warnen vor neuem Virus – und sehen Pandemie-Gefahr

Corona-News vom Montag, 29. Juni: Bundestag und Bundesrat beschließen Mehrwertsteuersenkung und Kinder-Bonus

  • Bundestag und Bundesratz haben die zur Abfederung der Corona-Folgen initiierte Mehrwertsteuersenkung und einen Bonus von 300 Euro pro Kind beschlossen
  • Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies wurden die Lockdown-Maßnahmen im Kreis Gütersloh um eine Woche verlängert
  • Seit März gilt in Südafrika als Teil der Lockdown-Regeln ein Verkaufsverbot für Tabakwaren. Wie die Menschen im Land mit dem erzwungenen Nikotin-Entzug umgeht, lesen Sie hier: So leben die Südafrikaner mit ihrem Corona-Rauchverbot
  • Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen weltweit ist auf mehr als eine halbe Million angewachsen

Corona-News vom Sonntag, 28. Juni: Pelosi fordert Maskenpflicht für USA

  • Angesichts der massiv steigenden Zahl an Neuinfektionen in den USA hat die Demokratin Nancy Pelosi eine landesweite Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gefordert
  • Die chinesische Regierung hat für eine halbe Million Menschen in der Nähe von Peking einen neuen Lockdown angeordnet
  • Im spanischen Corona-Hotspot Madrid hat es erstmals seit dem Ausbruch der Pandemie binnen eines Tages keinen einzigen neuen Todesfall gegeben
  • Portugal ist nun hinter Schweden das EU-Land mit den meisten Neuinfektionen. Lesen Sie hier, was das für den Sommertourismus bedeutet
  • Angesichts der massiven Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen in Deutschland wie bei Tönnies oder Wiesenhof hat der EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit ein rasches Handeln der EU-Kommission angekündigt. Lesen Sie hier, was Schmit in Aussicht stellt: Corona-Ausbrüche auch in Fleischbetrieben anderer EU-Staaten
  • Die Zahl der nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektionen im Kreis Gütersloh ist in der Bevölkerung ohne direkten Bezug zur Tönnies-Belegschaft „merklich“ angestiegen

Corona-News vom Samstag, 27. Juni: EU sammelt mehr als sechs Milliarden Euro Spenden für Corona-Impfstoff

  • Neuer Höchststand in den USA: 45.224 gemeldete Neuinfektionen binnen 24 Stunden
  • Kommissionschefin Ursula von der Leyen teilte mit, dass die Spendenkonferenz der EU 6,15 Milliarden Euro eingebracht hat. Zu dem Spendengipfel gehörte auch ein Konzert mit internationalen Stars

Corona-News vom Freitag, 26. Juni: Nach Corona-Ausbruch: Laschet prüft Haftbarkeit von Tönnies

Corona-News vom Donnerstag, 25. Juni: Die Rentenerhöhung fällt 2020 wegen der Corona-Krise wohl aus

Corona-News vom Mittwoch, 24. Juni: Dritter Schlachtbetrieb meldet Infektionen

  • Der Landkreis Cloppenburg vermeldet Corona-Infektionen in einem Schlachtunternehmen. In dem Betrieb in der Gemeinde Essen seien vier Personen positiv auf das Virus getestet worden
  • In Deutschland stehen die Sommerferien an. Verfolgen Sie auf unserer neuen interaktiven Karte, ob und in welchen Ferienregionen die Neuinfektionen nun steigen:
  • Niedersachsen erlässt ein Beherbergungsverbot für Touristen aus dem Kreis Gütersloh. Lesen Sie hier: Reisewarnung? Risikogebiet? Darauf müssen Urlauber achten
  • Bei „Markus Lanz“ wurde über den Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fabrik gesprochen. Lesen Sie hier mehr zur ZDF-Sendung
  • Im Landkreis Gütersloh und im Kreis Warendorf treten erneut strenge Auflagen in Kraft. Kommentar: Tönnies-Ausbruch zeigt: Die Corona-Krise schwelt weiter
  • Corona-News vom Dienstag, 23. Juni: Corona-Infektionen bei Wiesenhof

    Corona-News vom Montag, 22. Juni: Corona-Krise – Lufthansa verhandelt weiter über Job-Abbau

    • In den USA haben mehr als 40 Millionen Menschen aufgrund der Corona-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren
    • Mittlerweile 1553 bestätigte Fälle unter Tönnies-Mitarbeitern
    • Grünen-Chefin Baerbock fordert Krisentreffen nach Tönnies-Skanda. Lesen Sie mehr: Julia Klöckner will faire Fleischpreise und Tierwohlabgabe
    • Niederlande: Erstmals seit März keine Covid-19-Todesfälle
    • Die Lufthansa verlässt am Montag den Deutschen Aktienindex (Dax)
    • Im Landkreis Gütersloh gehen die Reihentests bei Haushaltsangehörigen von Tönnies-Mitarbeitern weiter
    • Brasilien verzeichnet mehr als 50.000 Todesopfer durch Coronavirus

    Corona-News vom Sonntag, 21. Juni: Gütersloh – Kein flächendeckender Lockdown geplant

    • Die Reproduktionszahl des Coronavirus ist laut Robert Koch-Institut auf 2,88 gestiegen
    • Die Koalitionsspitzen beraten über die EU-Ratspräsidentschaft – Corona-Krise ist dabei großes Thema
    • Bei Ausschreitungen an einem unter Quarantäne stehenden Wohnkomplex in Göttingen sind acht Polizeibeamte verletzt worden
    • Im Kreis Gütersloh soll es trotz des Tönnies-Ausbruchs keinen flächendeckenden Lockdown geben
    • Zahlreiche Tönnies-Beschäftige reisten möglicherweise vor Verhängung der Quarantäne ab
    • Deutschlands First Lady Elke Büdenbender zeigt Verständnis für die Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen. Lesen Sie das ganz Interview mit Elke Büdenbender hier.
    • Donald Trump hat seine Mitarbeiter nach eigenen Angaben dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken, damit die Infektionszahlen in den USA nicht steigen. Lesen Sie hier: Warum Trump beim Wahlkampf in Tulsa den Blues bekam
    • Spanien öffnet nach mehr als drei Monaten seine Grenzen für europäische Reisende

    Corona-News vom Samstag, 20. Juni: Tönnies muss nach Corona-Ausbruch schließen

    • Clemens Tönnies hat Rücktritts-Spekulationen nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem seiner Schlachthöfe zurückgewiesen
    • Der Tönnies-Fleischbetrieb in Rheda-Wiedenbrück ist nun für 14 Tage geschlossen. Lesen Sie auch: Tönnies – In welchen Produkten steckt Fleisch der Firma drin?
    • Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Europa hat die Schwelle von 2,5 Millionen überschritten

    Corona-News vom Freitag, 19. Juni: 60 Menschen in Quarantäne nach Corona-Ausbruch in Kassel

    • Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies müssen sämtliche Mitarbeiter am Standort Rheda-Wiedenbrück in Quarantäne
    • Die Verhandlungen über das 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise drohen zu einer Zerreißprobe für die EU zu werden. Lesen sie mehr: 750 Milliarden Euro – Wer bekommt die Corona-Gelder der EU?
    • Die Studie mit dem Corona-Impfstoff der Firma Curevac ist am Freitag in die heiße Phase gegangen: Eine Freiwillige erhielt an der Uniklinik Tübingen die erste Impfung
    • Nach 20 Corona-Fällen in einer Geflüchtetenunterkunft sind in Kassel 60 Menschen in Quarantäne
    • Das Coronavirus ist in Italien offenbar schon viel länger aktiv als bislang angenommen
    • Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies soll jetzt die Bundeswehr helfen. Oft in der Kritik: Die Werkverträge der Beschäftigten. Das ist das Problem dabei.
    • Forscher der Universität Marburg sehen vielversprechende Ansätze für den Einsatz des Krebsmedikaments Ruxolitinib bei schweren Corona-Erkrankungen

    Corona-News vom Donnerstag, 18. Juni: Blutgruppen können Covid-19-Verläufe beeinflussen

    Corona-News vom Mittwoch, 17. Juni: Mindestabstand und Maskenpflicht bleibt, Schulen sollen nach Sommerferien öffnen

    Corona-News vom Dienstag, 16. Juni: Corona-Warn-App geht an den Start

    • Der Entzündungshemmer Dexamethason könnte die Sterberate bei schweren Verläufen von Covid-19-Erkrankungen senken
    • Seit Dienstag ist die Corona-Warn-App in Deutschland verfügbar. Download: In vier einfachen Schritten zur Corona-Warn-App
    • Die in der Corona-Pandemie ausgesetzten Rückführungen von Migranten in andere europäische Staaten finden wieder statt

    Corona-News vom Montag, 15. Juni: Erste deutsche Touristen auf Mallorca angekommen

    Corona-News vom Sonntag, 14. Juni: Bieten Lebendimpfstoffe Schutz vor Covid-19?

    • Die Bundesregierung erwägt ein Hilfsprogramm zum Erhalt von Ausbildungsplätzen. Was Auszubildende in der Corona-Krise wissen müssen
    • Spanien will seine Grenzen früher als geplant für Reisende aus der EU öffnen
    • Bis es einen Impfstoff gegen das Coronvairus gibt, könnten möglicherweise bereits existierende Lebendimpfstoffe einen gewissen Schutz gegen eine Infektion bieten, glauben Forschende
    • Brasilien ist nun das Land mit den zweitmeisten Corona-Toten weltweit. Die Zahl der Corona-Opfer stieg am Sonntagabend auf 42.720

    Corona-News vom Samstag, 13. Juni: Polen öffnet Grenzen zu EU-Ländern

    • Das Auswärtige Amt will bald die Rechnungen für die Rückholaktion von Reisenden aus dem Ausland verschicken
    • Impfstoff gegen Corona – EU-Länder sichern sich Millionen Impfdosen
    • Polen öffnet seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern
    • Brasilien überholt Großbritannien bei der Zahl der Corona-Toten
    • Mehr als 800 Corona-Tote binnen 24 Stunden in den USA
    • Arbeitnehmer, die noch im Homeoffice arbeiten, fragen sich jetzt: Muss ich überhaupt ins Büro zurückkehren? Was Arbeitsrechtler dazu sagen, lesen Sie hier.
    • Frankreich will die Grenzen zu Ländern außerhalb des Schengen-Raums ab dem 1. Juli schrittweise öffnen

    Corona-News vom Freitag, 12. Juni: Mütter sollen trotz Corona-Infektion stillen

    Corona-News vom Donnerstag, 11. Juni: Corona-Studie – Blutwerte erlauben Prognose über Covid-19-Verlauf

    • CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich enttäuscht über die Corona-Warn-App geäußert. Lesen Sie hier das Interview
    • Eine neue Covid-19-Studie lässt darauf schließen, dass sich der Krankheitsverlauf an zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen lässt
    • Nach den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität haben sich in den USA seit Beginn der Pandemie mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Hinter den USA entwickelt sich Brasilien aktuell zum neuen Krisenherd der Pandemie

    Corona-News vom Mittwoch, 10. Juni: Corona-Grenzkontrollen werden beendet – EU-Bürger dürfen wieder einreisen

    • Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die Generaldebatte der UN-Vollversammlung erstmals in der Geschichte nur virtuell statt
    • Spätestens ab kommenden Dienstag wird es an den deutschen Außengrenzen keine Einreisekontrollen mehr geben
    • Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der EU bis zum 31. August verlängert. Lesen Sie dazu: In diesen Ländern ist Sommerurlaub möglich
    • Das Land Hessen hat umfangreiche Corona-Lockerungen angekündigt. Lesen Sie mehr: Corona-Regeln – Dies gilt jetzt in Ihrem Bundesland

    Corona-Virus-News vom Dienstag, 9. Juni: Lauterbach wünscht sich Demos gegen Rassismus ohne Sprechchöre

    Corona-Virus-News vom Montag, 8. Juni: Umstrittene Quarantäne-Regelung für Einreisende in Großbritannien

    Corona-News vom Sonntag, 7. Juni: Brasilien gibt nicht mehr Gesamt-Corona-Zahlen heraus

    • Brasiliens Regierung gibt nicht mehr die Gesamtzahlen der Corona-Fälle in dem besonders stark betroffenen Land preis. Lesen Sie hier: Corona-Krise: Tödliche Bedrohung am Amazonas
    • Wer sich im Sommerurlaub mit dem Coronavirus infiziert, werde laut Außenminister Heiko Maas (SPD) von der Bundesregierung nicht zurückgeholt

    Corona-News vom Samstag, 6. Juni: Zuschüsse für Studierende sollen bald fließen

    Corona-News vom Freitag, 5. Juni: Tuifly halbiert Flotte wegen Corona

    • Die EU-Staaten wollen Reisebeschränkungen im Schengenraum bis Ende Juni aufheben. Das weitgehende Einreiseverbot für Menschen aus Drittstaaten dürfte um 14 Tage bis zum 1. Juli verlängert werden
    • Der Reisekonzern Tui will seinen deutschen Ferienflieger Tuifly um rund die Hälfte verkleinern. Mehr dazu hier: TUIfly halbiert Flotte wegen Corona: Hunderte Jobs in Gefahr
    • Zwei Drittel der Menschen in Deutschland würden sich laut einer Studie gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Ergebnis der Studie lesen Sie hier: Deutsche skeptisch bei Impfstoff gegen Coronavirus

    Corona-News vom Donnerstag, 4. Juni: Coronavirus – Hydroxychloroquin schützt nicht vor Ansteckung

    • Bundeskanzlerin Merkel (CDU): Senkung der Mehrwertsteuer nicht über den 31. Dezember 2020 hinaus
    • Die Spitzen der großen Koalition hatten sich auf ein 130 Milliarden schweres Konjunkturpaket geeinigt. Wer vom Konjunkturpaket profitiert, lesen Sie hier
    • Die Europäische Zentralbank steckt in der Corona-Krise weitere 600 Milliarden Euro in Anleihen
    • Hydroxychloroquin schützt laut einer aktuellen Studie Kontaktpersonen von Sars-CoV-2-Infizierten nicht vor einer Ansteckung. Diese Medikamente werden gegen Covid-19 getestet
    • Die Mehrheit der Familien hat die Zeit der Schulschließungen laut einer Umfrage positiv erlebt. Das gaben 82 Prozent der Befragten an
    • Die Spitzen der großen Koalition verständigten sich nach tagelangem Ringen auf ein riesiges Konjunkturpaket für 2020 und 2021

    Corona-News vom Mittwoch, 3. Juni: Weltweite Reisewarnung soll aufgehoben werden

    Corona-News vom Dienstag, 2. Juni: Drosten mahnt in Podcast Einhaltung der Corona-Abstandsregeln an

    Wir starten unseren neuen Coronavirus-News-Ticker. Alle bisherigen Nachrichten wie etwa die Verhandlungen in der großen Koalition über ein Corona-Konjunkturpaket finden Sie in unserem alten News-Ticker

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