Pandemie

Corona: Alle wichtigen Zahlen des RKI im Überblick

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Corona: Weniger Impfschutz bei geringer Reaktion

Corona: Weniger Impfschutz bei geringer Reaktion

Die Impfkampagne läuft auf Hochtouren. Die einen haben Nebenwirkungen, die anderen gar keine. Was es damit auf sich hat und ob dadurch der Impfschutz geringer ist, sehen Sie im Video.

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Berlin.  Das Robert Koch-Institut gibt täglich Updates zu den Corona-Fallzahlen, zur Inzidenz und zum R-Wert in Deutschland. Ein Überblick.

  • Das RKI meldet täglich aktuelle Corona-Zahlen für Deutschland
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter und bleibt einstellig
  • Alle wichtigen Corona-Fallzahlen wie Inzidenz und R-Wert haben wir hier zusammengefasst

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1008 Neuinfektionen und 93 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Vor einer Woche hatten die Zahlen bei 1330 Ansteckungen und 105 Toten gelegen.

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden war am Montag erstmals seit August 2020 wieder unter die Marke von 500 gesunken. Zuletzt hatte die Zahl am 10. August 2020 mit 436 Neuinfektionen unter diesem Wert gelegen.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden wurde am 14. Januar gemeldet.

Interaktive Grafik: Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist

Corona-Zahlen des RKI: So hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz

  • Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 6,6
  • Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 7,2 beziffert
  • Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 11,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus geworden. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern und auf niedrigem Niveau zu halten, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können.

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.724.806 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die geschätzte Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.614.500 an.

Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Am Mittwochabend lag der 4-Tage-R-Wert bei 0,69 (Dienstag: 0,72). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

Datum 23. Juni 22. Juni 21. Juni
4-Tage-R-Wert 0,69 0,72 0,81
7-Tage-R-Wert 0,72 0,68 0,68

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Am Mittwoch lag dieser Wert laut RKI bei 0,72, am Vortag bei 0,68. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 23. Juni):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 815.326
Bayern 646.979
Baden-Württemberg 499.981
Hessen 290.469
Sachsen 285.729
Niedersachsen 260.800
Berlin 180.016
Rheinland-Pfalz 154.979
Thüringen 128.710
Branden­burg 108.643
Sachsen-Anhalt 99.200
Hamburg 77.211
Schleswig-Holstein 63.812
Mecklenburg-Vorpommern 44.121
Saarland 41.416
Bremen 27.414