Geologie

Erdbeben in Österreich war bis nach Bayern zu spüren

Kufstein.  Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat in der Nacht Tirol aufgeschreckt. Im südlichen Bayern waren die Erschütterungen ebenfalls zu spüren.

Kufstein an der Inn: Das Bebens entstand in einer Tiefe von etwa 35 Kilometern,

Kufstein an der Inn: Das Bebens entstand in einer Tiefe von etwa 35 Kilometern,

Foto: LIEBL Daniel | zeitungsfoto.atvia www.imago-images.de / imago images / Zeitungsfoto.at

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Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat in der Nacht zu Mittwoch Tirol und den Süden Bayerns erschüttert. Nach Angaben der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ereignete sich das Beben um 1.35 Uhr südöstlich von Kufstein an der Grenze zu Deutschland.

Das Beben sei in einem Umkreis von etwa 35 Kilometern zu spüren gewesen und habe sich in einer Tiefe von 35 Kilometern ereignet, berichtet die ZAMG. Strukturelle Gebäudeschäden seien nicht zu erwarten, im Bereich des Epizentrums könnten aber Haarrisse entstanden sein, hieß es. Die ZAMG erhielt nach eigenen Angaben etwa 600 Meldungen aus der Bevölkerung.

Erdbeben auch in Sachsen und Niedersachsen

Die Druckwellen des Bebens seien auch im Landkreis Rosenheim auf bayerischer Seite zu spüren gewesen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die örtliche Polizei. Die Stadt Rosenheim liegt etwa 40 Kilometer nördlich von Kufstein. Berichte über Verletzte oder Schäden an Gebäuden lägen der Polizei nicht vor.

Stärkere Beben in Deutschland gab es zuletzt im sächsischen Vogtland und in Niedersachsen. Bei Klingenthal in Sachsen bebte die Erde Ende August 2018 mit einer Stärke von 3,4. Im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser hatte die Erde nur eine Woche zuvor mit einer Stärke von 3,0 gebebt – messbar nur für die feinen Instrumente der Seismologen. (küp)

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