Die Berufsfeuerwehr Suhl musste am Mittwochmorgen wegen eines verirrten Tiers ausrücken. Ein Rehbock war in einen Flusslauf geraten und schaffte es aus eigener Kraft nicht mehr heraus.
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Der Rehbock war schon mal aufgefallen
Gegen 9 Uhr morgens hat die Feuerwehr in Suhl einen Anruf vom Ordnungsamt bekommen, dass sich ein Tier in einem kanalisierten Flusslauf befindet. Marko Gottschalk, Leiter des Fachbereichs Einsatz, teilt auf Anfrage mit, dass die Mauern um den Abschnitt herum rund zwei Meter hoch sein sollen und das Tier es nicht schaffte, diese aus eigener Kraft zu überwinden.

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Es ist nicht das erste Mal, dass die Feuerwehr Suhl wegen dieses Tiers ausrücken musste, wie Marko Gottschalk weiter mitteilt, der den Einsatz geleitet hat. Am Sonntag, den 3. Mai, wurde der Rehbock bereits gesehen. Die Feuerwehr hatte versucht, das Tier einzufangen – vergeblich. Das Tier konnte entwischen und wurde nicht mehr gesehen. Bis sich am Mittwoch herausstellte, wo das Tier sich versteckt hatte.

So ist der Rehbock entwischt
Als die Feuerwehr am Mittwoch bei dem Flusslauf eintrifft, finden sie den Rehbock in einem großen Rohr versteckt. So soll das Tier am Sonntag bereits den Einsatzkräften entwischt sein. Mithilfe von Kollegen aus dem Tierpark Suhl konnte das verängstigte Tier dann mit Keschern und Decken zur Beruhigung eingefangen werden.
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Das Tier soll entkräftet und durchnässt gewesen sein, da es sich schon ein paar Tage in dem Flusslauf aufgehalten haben soll. Die Mitarbeiter des Tierparks, unter anderem auch dessen Leiterin, haben das Tier dann untersucht und festgestellt, dass es nicht verletzt ist und wieder in die freie Wildbahn entlassen werden kann. Anschließend konnte der Rehbock in einem Waldstück ausgesetzt werden, wo er davon hüpfte, wie der Einsatzleiter mitteilt.









