Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat die Schirmherrschaft für die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis übernommen. „Die Stadt bereitet sich derzeit intensiv auf das Großereignis vor, das vom 23. April bis 11. Oktober 2026 rund 325.000 Gäste in die Region locken soll“, berichtet René Weißbach, Sprecher der Stadt.

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Bürgermeister Christian Zwingmann (CDU) begrüßte den Ministerpräsidenten am Freitagnachmittag im Rathaus „Wasserturm“ gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft und hob „die hohe Strahlkraft der Landesgartenschau für die Stadt und die gesamte Region“ hervor. „Die Übernahme der Schirmherrschaft für die Landesgartenschau ist ein starkes Zeichen. Sie ist das Signal der Unterstützung, der Wertschätzung und des Vertrauens“, so Zwingmann.
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Die Landesgartenschau setze Impulse, die weit über die 172 Veranstaltungstage hinausgehen würden: „Es entstehen neue Orte für Erholung und Begegnung. Der erfolgreiche Stadtumbau in der Südstadt wird fortgesetzt. Dies stärkt das Selbstbewusstsein der Leinefelder Bürgerinnen und Bürger, die in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen erlebt haben“, erklärte Zwingmann.
Ministerpräsident setzt auf echte Höhepunkte
„Als Schirmherr freue ich mich, wenn aus guten Ideen echte Höhepunkte werden. Das gilt ganz besonders hier in Leinefelde, wo es den Eichsfelder Machern gelingt, einen Ort mit hoher Lebensqualität zu schaffen“, sagte der Ministerpräsident mit Blick auf die Akteure der Landesgartenschau. „Die Schau ist längst nicht nur eine Leistungsschau des Gartenbaus, sie ist vielmehr Motor für Stadtumbau, nachhaltige Entwicklung und ein Ort, der Menschen verbindet. Die hier entstehenden Grün- und Freiflächen sind eine Investition in die Lebensqualität der Menschen vor Ort“, meinte seinerseits der Bürgermeister.
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„Die Landesgartenschau ist ein echter Gewinn für unseren Freistaat und die Region. Sie steht für das, was das Grüne Herz Deutschlands ausmacht: Tatendrang, Verantwortung und die Kraft gemeinsamer Innovation für ein zukunftsfestes Thüringen“, erklärte Mario Voigt.

Die Stadt Leinefelde-Worbis und die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis gGmbH schenkten ihm eine Dauerkarte für die Gartenschau. Aber auch Voigt kam nicht mit leeren Händen, sondern übergab der LGS gGmbH einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 22.525 Euro aus der Ehrenamtsförderung des Landesprogramms.
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Wo einst mehr als 850 Garagen standen, entstand die Infrastruktur für eine neue Gartenstadt. Während der Gartenschau sollen die Gäste hier verschiedenste Mustergärten bestaunen können, Info-Pavillons besuchen oder Thüringer Spezialitäten genießen.
Die angrenzende Ohne-Aue lädt zum Rasten und Spazieren ein und hält mit der Wüstung Kirrode und dem Kirchenpavillon weitere Höhepunkte vor, berichtet der Stadtsprecher. Der Lunapark mit Tüffers Garten sowie der „Blumenblock“, in dem die floristische Hallenschau untergebracht wird, sollen für weitere Hingucker sorgen. Laut Weißbach gibt es hier moderne Fitnessangebote sowie eine Gastronomie, umrahmt von alten Bäumen und Schattenstauden.
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Christian Zwingmann hob das bürgerschaftliche Engagement hervor: Bereits rund 130 Ehrenamtliche hätten ihre Mitwirkung bei der Landesgartenschau zugesagt. Das sei ein Zeichen für das hohe Identifikationspotenzial. Vereine, Schulen, Unternehmen und zahlreiche Initiativen beteiligten sich aktiv an der Gestaltung des Großprojekts.
Bürgermeister von Leinefelde-Worbis bedankt sich
Ein besonderer Dank des Bürgermeisters galt an diesem Nachmittag außerdem Stefan Nolte, dem Geschäftsführer der Landesgartenschau Leinefelde-Worbis gGmbH, sowie seinem Team. Sie seien „Tag für Tag im Einsatz, um aus Visionen konkrete Wege, Baupläne und Erlebnisse zu formen“, sagte Christian Zwingmann. Ebenso sei auch die Stadtverwaltung aktiv in die Vorbereitungen eingebunden. Auch deren Mitarbeitern gebührte Zwingmanns besonderer Dank, natürlich ebenso wie den vielen beteiligten Firmen.
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Die offizielle Übernahme der Schirmherrschaft durch Ministerpräsident Mario Voigt markiert laut René Weißbach nun den symbolischen Startschuss für die letzten Monate intensiver Vorbereitung. Der Bürgermeister betonte, dass die LGS 2026 ein Projekt sei, das Optimismus, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt in ganz Thüringen sichtbar mache. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigte sich Zwingmann optimistisch. Die Landesgartenschau werde nicht nur zehntausende Gäste begeistern, sondern vor allem bleibende Werte für kommende Generationen schaffen.
red/sma











