Es ist noch gar nicht lange her: Am 25. November, also vor etwa vier Wochen, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, wurde im Schlosspark vor dem Landratsamt Eichsfeld in Heiligenstadt eine „Rote Bank“ als sichtbares Zeichen gegen häusliche Gewalt eingeweiht. Diese Bank, versehen mit der Aufschrift „Nimm Platz gegen Gewalt“ und einem QR-Code, der direkt zu regionalen Unterstützungsangeboten führt, sollte eine Erinnerung an die Notwendigkeit von Aufklärung, Solidarität und Hilfe für betroffene Frauen und Mädchen sein.

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Die Einweihung wurde mit vielen Gästen in der Laurentiuskapelle gefeiert, es gab mahnende Worte und auch musikalische Beiträge. Alle Gäste waren sich einig, wie wichtig diese Bank mit dem schnellen digitalen Zugang zu den Angeboten im Eichsfeld ist, wenn Frauen oder Mädchen in Not kommen.

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Keine zwei Wochen später muss Bank wieder abgebaut werden

„Leider musste die Bank bereits am 7. Dezember wieder abgebaut werden, nachdem sie mit verfassungsfeindlichen Schriftzügen beschmiert wurde“, heißt es jetzt aus dem Eichsfelder Landratsamt. „Die Polizei hat den Vorfall bereits aufgenommen und ermittelt.“ Der Schaden an diesem wichtigen Symbol des Engagements gegen Gewalt erschüttere alle Beteiligten zutiefst.

„Die Zerstörung dieses Symbols ist ein schockierender Angriff auf die Werte, die es repräsentiert: Solidarität und Unterstützung für diejenigen, die unter Gewalt leiden. Dass dieses Mahnmal so kurz nach seiner Aufstellung verunstaltet wurde, ist nicht nur ein Zeichen von Respektlosigkeit, sondern auch eine traurige Erinnerung daran, wie wichtig der fortwährende Kampf gegen Gewalt ist“, so Ilona Helbing, Sozialdezernentin des Landkreises Eichsfeld.

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Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass dieser Vorfall keinesfalls das Engagement gegen häusliche Gewalt beeinträchtigen wird. Ganz im Gegenteil: Er zeige noch einmal, wie dringend notwendig solche Initiativen sind. Die Rote Bank wird so schnell wie möglich wieder in die Öffentlichkeit zurückkehren. „Wir lassen uns nicht entmutigen und prüfen derzeit, wie und wann die Bank wieder aufgestellt werden kann“, so die Gleichstellungsbeauftragte Janett Pfaff.

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Die Verantwortlichen rund um den Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ rufen weiterhin dazu auf, dem Thema Aufmerksamkeit zu schenken und Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen. Alle, die Hilfe benötigen oder Informationen suchen, können sich weiterhin an die bereitgestellten regionalen Beratungs- und Hilfsangebote wenden, heißt es abschließend aus dem Landratsamt.

red