Nach Ostern geht es los: An der Fernwärmeleitung der Stadtwerke unter dem befahrbaren Teil der Haupteinkaufsstraße in Heiligenstadt, der Wilhelmstraße, stehen vorbeugende Instandhaltungsarbeiten kurz bevor. „Die Straße wird zum Teil vom 7. April bis voraussichtlich 20. Mai für den Verkehr voll gesperrt, anliegende Häuser und Geschäfte bleiben fußläufig jedoch gut erreichbar“, bekräftigt Dominic Grone, Unternehmenssprecher der Eichsfeldwerke.

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Die Baustelle erstreckt sich über eine Distanz von rund 100 Metern zwischen Rathaus und Riemengasse. Um Wege für Anwohner, Gewerbetreibende und deren Lieferanten sowie verkehrstechnische Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, wird die Baustelle in zwei Abschnitte aufgeteilt.
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„Mit den notwendigen Arbeiten agieren wir vorausschauend, um eine sichere Wärmeversorgung der Anlieger zu gewährleisten. Erneuert wird ein Teilstück der Heiztrasse, die hier im Jahr 1989 verlegt worden ist und aufgrund ihres Alters vorsorglich ausgetauscht werden muss. Im Rahmen der Bautätigkeiten sanieren wir zugleich auch sechs Hausanschlüsse“, erläutert Dirk Nehrkorn, Geschäftsführer der Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt. Nicht zuletzt versorge die Leitung auch das Vincenz-Krankenhaus des Eichsfeld-Klinikums.
Was in welchem Bauabschnitt genau passiert
Im ersten Bauabschnitt, der vom 7. April bis voraussichtlich 20. April andauert, werden die Ratsgasse selbst sowie die Wilhelmstraße im Bereich zwischen Ratsgasse und Schlaggasse voll gesperrt. „Zugleich werden die Schlaggasse als auch die Vogelsgasse zu Sackgassen, da die Zufahrt auf beziehungsweise die Einfahrt von der Wilhelmstraße nicht mehr möglich ist“, bestätigt Dominic Grone die Informationen aus dem jüngsten Bauausschuss und die Detailplanung.

Über die Windische Gasse bleibt eine Zufahrtsmöglichkeit zum Marktplatz über die Vogelsgasse bestehen. Um ein Abfließen des Verkehrs zu ermöglichen, wird während des ersten Bauabschnitts der Marktplatz für beide Fahrtrichtungen geöffnet – an ihrem Ende (Einmündungsbereich zur Wilhelmstraße) besteht eine Wendemöglichkeit für Autos und Lastkraftwagen mit einer Länge von bis zu zehn Metern. „Auch der Lieferverkehr aus der unteren Wilhelmstraße kann somit über den Marktplatz in Richtung Aegidienstraße abfahren.“
Innerhalb der Lieferzeiten bis 13 Uhr gilt im Bereich des Marktplatzes jedoch besondere Vorsicht und Rücksichtnahme. Der Lieferverkehr für die Geschäfte, die sich im oberen Teil der Wilhelmstraße hinter dem Baustellenende befinden, kann über Lastkraftwagen mit einer Länge von bis zu zehn Metern erfolgen. Sie können über die alte Torwache einfahren und für die Ausfahrt vor der Baustelle wenden.
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Ab dem 20. April beginnt der zweite Bauabschnitt, bei dem sich die Arbeiten weiter in Richtung obere Wilhelmstraße verlagern. Durch die Anpassung beziehungsweise Verkürzung der gesperrten Strecke auf nur noch etwa 70 Meter ist die Ratsgasse dann wieder freigegeben und befahrbar, während die Schlaggasse und Vogelsgasse weiterhin als Sackgassen verbleiben.
Während des zweiten Bauabschnitts wird die Ratsgasse als „umgekehrte“ Einbahnstraße agieren und somit einen Verkehrsfluss in Richtung Lindenallee ermöglichen. Der Lieferverkehr aus der unteren Wilhelmstraße kann weiter über den Marktplatz abfließen, während Autofahrer dann die Ratsgasse nutzen können. „Der Abschluss der gesamten Baumaßnahme soll voraussichtlich bis zum 20. Mai erfolgen, sodass die diesjährige Fronleichnam-Prozession von den Arbeiten nicht beeinflusst wird“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Nehrkorn.
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Öffentlicher Personennahverkehr bekommt Ersatzhaltestellen
Während der gesamten Bautätigkeit können die Haltestelle „Rathaus“ von den Stadtbus-Linien A und B sowie die Haltestelle „Kurparkklinik“ von der Stadtbus-Linie B nicht bedient werden. Stattdessen sind für beide Linien Ersatzhaltestellen in der Aegidienstraße (Nähe Robert-Koch-Straße) sowie im Kreuzungsbereich zur Windischen Gasse (rund 50 Meter oberhalb der Haltestelle „Krankenhaus“) eingerichtet. Im Regionalverkehr wird die Haltestelle „Marktplatz“ nicht für die Buslinien 3, 4 und 6 zur Verfügung stehen. Alle drei Buslinien werden deshalb ersatzweise die Haltestelle „Petristraße“ anfahren.
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Die Eichsfeldwerke-Tochter EW Entsorgung wird an den beiden Endbereichen der Baustelle Sammelplätze für den Müll der Anwohner und Geschäfte einrichten. Hier können die von der Baustelle betroffenen Anwohner am jeweiligen Tag der Abholung ihre schwarzen Restmülltonnen, blauen Papiertonnen sowie die Gelben Säcke zur Leerung beziehungsweise Abholung deponieren.











