Wenige Wochen vor der Eröffnung der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis entstehen im Blumenblock auf Hochtouren die letzten Ausstellungen. Im vierten Obergeschoss bringen Mitarbeiter der Worbiser Werbeagentur Millers Marketing derzeit großformatige Bildtafeln zur jüngeren Geschichte Leinefeldes an, teilt Stadtpressesprecher René Weißbach mit.
Die von der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis vorbereitete Präsentation zeige prägende Stationen der Stadtentwicklung und mache die Geschichte vor und nach der Wende während der Landesgartenschau anschaulich erlebbar. Neben eindrucksvollen Fotografien, teilweise in aufwendiger 3-D-Optik, sind auch Exponate zum Anfassen vorgesehen, die den Rundgang lebendig ergänzen.

Der Blumenblock – ein leergezogener Plattenbau der Leinefelder Wohnungsbaugenossenschaft (LWG) in der Bachstraße 15 bis 23 in der Leinefelder Südstadt – wird für die 172 Schautage der Landesgartenschau in eine mehrstöckige Ausstellungshalle verwandelt. Seit November 2025 wurde das Gebäude aus den 1980er-Jahren umgebaut.
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Vielfältige Ausstellungen präsentieren Floristik und Gartenbau
Das inhaltliche Programm des Blumenblocks ist vielseitig. Die ersten beiden Etagen gestaltet Christopher Ernst mit dem Team von Creativ aus Kindelbrück als Floristikschau. Ein Stockwerk darüber ist die Wanderausstellung „Geschmack der Regionen“ des Deutschen Gartenbaumuseums Erfurt zu sehen.

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Direkt daneben erinnert der Ega-Park Erfurt mit seiner Ausstellung an die Anfänge der Internationalen Gartenbauausstellung, die 1961 in Erfurt stattfand. Ebenso wird hier eine kleine Gartenzwergmanufaktur einziehen und die Ausstellung der Grünen Verbände über ihre Berufsbilder wird zu sehen sein.

Im dritten Obergeschoss bereiten die Bauhaus-Universität Weimar und der Heiligenstädter Künstler Christoph Haupt ihre Kunstausstellungen vor. Und im vierten Obergeschoss – dort, wo derzeit die Bildtafeln zur Leinefelder Stadtgeschichte angebracht werden – erwartet Besucherinnen und Besucher ein begehbares Bilderbuch über die Entwicklung der Stadt Leinefelde. Ergänzt wird das Stockwerk durch eine Nostalgiewohnung, die die Wohnatmosphäre der 1970er-Jahre originalgetreu zurückbringt.
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Fahrstuhl sorgt für barrierefreien Zugang im Blumenblock
Nebenan erzählt eine Ausstellung die Geschichte zweier Stadtbewohner, die von der Südstadtgarage aus gleich zweimal in die weite Welt aufgebrochen sind. Parallel dazu baut die Leinefelder Wohnungsbaugenossenschaft im selben Stockwerk ein modernes Loft, von dem aus später die Besucher einen Blick direkt auf das Gartenschaugelände werfen können.
Damit sich Besucherinnen und Besucher barrierefrei durch alle Etagen des Blumenblocks bewegen können, wird bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 23. April ein Fahrstuhl an der Nordseite des Blocks angebracht. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet und begrünt.
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Auf den Balkonen an der Südseite werden in kleinen Hochbeeten Gemüse und Kräuter wachsen. Die Ausstellungsflächen im Blumenblock sind nach der Eröffnung der Landesgartenschau Teil des Bezahlbereichs. Vor dem Blumenblock wird sich der Gärtnermarkt befinden. Hierfür muss kein Eintritt gezahlt werden.







