Nach einer Falschfahrt auf der Autobahn 7 bei Nörten-Hardenberg im Landkreis Northeim und einem anschließenden Verkehrsunfall in Hardegsen-Hevensen bittet die Autobahnpolizei Göttingen insbesondere bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer, die durch den Falschfahrer gefährdet wurden, um Hinweise. Der mutmaßliche Fahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss.

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Der Vorfall hat sich bereits am Donnerstag, 30. April, ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten an diesem Tag gegen 13.50 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer auf der A 7. Der Pkw soll vom Parkplatz „Leineholz“ (Landkreis Göttingen) kommend auf der Richtungsfahrbahn Kassel entgegengesetzt in Richtung Hannover gefahren sein. Der Wagen befuhr dabei nach ersten Erkenntnissen den Seitenstreifen beziehungsweise den rechten Fahrbahnbereich zwischen dem PWC Leineholz und der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg.
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Nachdem der Pkw die Autobahn zwischenzeitlich verlassen hatte, so schildert die Autobahnpolizei, wurde kurze Zeit später eine Rettungswagenbesatzung auf der B 446 zwischen Lütgenrode und Hardegsen auf den Wagen aufmerksam. Polizeibeamte konnten den Pkw kurz darauf in Hardegsen-Hevensen feststellen. Nach bisherigen Erkenntnissen war es dort zuvor zu einem leichten Verkehrsunfall gekommen, bei dem der Wagen gegen eine Grundstückseinfassung stieß.
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Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen Mazda 2 mit Heidelberger Kennzeichen. Am Steuer saß ein 62 Jahre alter Mann aus Süddeutschland. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, der Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung der Weiterfahrt sichergestellt. An dem Pkw entstanden leichte Beschädigungen. An der Grundstückseinfassung wurden geringfügige Schäden festgestellt. Nach derzeitigem Stand wurde niemand verletzt.
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Nach bisherigen Zeugenaussagen kam es im Bereich der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg zu mindestens einer konkreten Gefährdung. Ein Verkehrsteilnehmer soll dem Falschfahrer beim Auffahren auf die A 7 auf dem Einfädelungsstreifen entgegengekommen sein und nur durch ein abruptes Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindert haben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
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Von Silvana Tismer
Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstagmittag auf der A 7 zwischen dem PWC Leineholz und der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg durch den grauen Mazda 2 gefährdet wurden und bislang noch keinen Kontakt zur Polizei hatten, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-6515 bei der Autobahnpolizei Göttingen zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
red



