„Zappelphilipp“, „Hans-guck-in-die-Luft“ oder „Traumsuse“ – diese Begriffe sind so manchem gut bekannt. Doch hinter Unruhe, Unaufmerksamkeit oder Konzentrationsproblemen steckt bei Kindern oft mehr als nur Lebhaftigkeit oder Tagträumerei, berichtet Maria Richardt von der Unternehmenskommunikation des Eichsfeld-Klinikums. Aufmerksamkeitsstörungen gehörten heute zu den häufigsten psychiatrischen Diagnosen im Kindes- und Jugendalter und würden in der Öffentlichkeit zugleich intensiv und kontrovers diskutiert.

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Beim nächsten Gesundheitsdialog, einer kostenfreien Veranstaltung des Eichsfeld-Klinikums, widmet sich ein Vortrag unter dem Titel „Wenn Aufmerksamkeit zur Herausforderung wird: AD(H)S bei Kindern erkennen“ diesem sensiblen Thema. Der Referent Heiko Dehnert, Psychologe im Sozialpädiatrischen Zentrum in Reifenstein, erläutert die Ursachen und häufig auftretenden Symptome von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Zudem gibt er einen Überblick über die therapeutischen Maßnahmen.

„Denn in der öffentlichen Diskussion stehen häufig Fragen, zum Beispiel rund um die Notwendigkeit medikamentöser Therapien. Dabei wird oft übersehen, wie hoch der Leidensdruck für betroffene Kinder, ihre Familien und auch das schulische Umfeld sein kann, und mögliche Folgen einer unbehandelten Aufmerksamkeitsstörung werden häufig unterschätzt“, so Maria Richardt.

Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmer Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 28. Mai, um 17.30 Uhr in der Cafeteria des Eichsfeld-Klinikums in Heiligenstadt statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind willkommen.

red