Mit der Masche „falscher Polizist“ haben unbekannte Täter bereits am Mittwoch, 1. Juli, in Leinefelde einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag erbeutet. Nach Angaben der Polizei erhielt die geschädigte Person zuvor mehrere Anrufe, in denen behauptet wurde, eine Angehörige habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Haft der Angehörigen abzuwenden, sollte Geld an vermeintliche Polizisten übergeben werden. In der Folge kam es zur Übergabe und damit zum Verlust des Geldes, das in einem beigefarbenen Stoffbeutel überreicht wurde.

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Der Abholer wird als männlich, deutscher Phänotyp, etwa 1,80 Meter groß und von schmaler Statur beschrieben. Er trug ein helles Cap, hatte kurze Haare, keinen Bart und keine Brille. Bekleidet war er mit einem schwarzen langen T-Shirt, einer schwarzen langen Hose und dunklen Halbschuhen. Piercings oder Tattoos waren nicht erkennbar, so die Beamten.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Sachverhalt machen, oder hat am 1. Juli eine Person in Leinefelde-Worbis gesehen, auf welche die oben genannte Beschreibung passt? Ist jemandem ein möglicherweise entsorgter beigefarbener Stoffbeutel aufgefallen? Angaben dazu nimmt jede Polizeidienststelle entgegen (Aktenzeichen: 0164751).
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Die Polizei warnt erneut ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche: „Die überregional agierenden Täter geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Die echte Polizei würde niemals nach Vermögenswerten fragen oder gar Geld in dieser Weise annehmen. Bei Verdacht eines telefonischen Betrugs, oder Betrugsversuchs wenden Sie sich umgehend an die Polizei unter den einschlägigen Dienststellennummern oder unter dem Polizeinotruf“, mahnen die Beamten der Polizeiinspektion Eichsfeld.
red







