Zwölf Themen, zwölf Inszenierungen, ein Ort im ständigen Wandel: Wer den Blumenblock der Landesgartenschau (LGS) Leinefelde besucht, kann derzeit nicht nur fertige Ausstellungen bewundern.

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Gäste können live dabei sein, wenn eine neue florale Erlebniswelt zum Leben erwacht. Denn die Blumenschauen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss wechseln während des laufenden Ausstellungsbetriebs, und genau in diesen Umbauzeiten öffnet sich für Besucher ein seltener Blick hinter die Kulissen.
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Der Blumenblock zählt zu den beliebtesten Anlaufpunkten der LGS. Was ihn besonders macht, ist nicht nur das, was fertig zu sehen ist – sondern auch das, was noch im Entstehen begriffen ist.
Florale Welten entstehen in wenigen Tagen
Floristikmeister Christopher Ernst und sein Team bauen die Ausstellungen innerhalb weniger Tage komplett um. Wer in diesen Tagen den Blumenblock betritt, erlebt, wie leere Räume Schritt für Schritt zu durchdacht gestalteten floralen Welten werden.
Zunächst werden Strukturen aufgebaut, dann Pflanzen arrangiert und aus einzelnen Elementen neue Gesamtbilder komponiert. Was zu Beginn noch reduziert wirkt, wächst zusehends zu einer vollständig inszenierten Schau. Dieser Werkstattcharakter ist bewusster Teil des Konzepts und macht spürbar, wie viel Kreativität, handwerkliches Können und präzise Planung hinter jeder Inszenierung stecken.
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Noch bis zum 9. August ist die aktuelle Ausstellung „Monoton und Vielfältig“ zu sehen, die Besucher einlädt, Wiederholungen und feine Unterschiede in der Pflanzenwelt neu wahrzunehmen. Vom 10. bis 12. August kann dann der Umbau zur nächsten Schau live verfolgt werden.
Blumenblock startet mit neuem Thema
Ab dem 13. August präsentiert sich der Blumenblock mit dem Thema „Fruchtbar und Öde“ in einem vollkommen neuen Erscheinungsbild. Weitere Inszenierungen unter den Titeln „Mystisch und Rational“, „Modern und Tradition“ sowie „Begegnung und Trennung“ folgen bis zum Finale der Landesgartenschau im Oktober dieses Jahres.
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Abseits der wechselnden Blumenschauen gibt es auf insgesamt fünf Etagen und rund 1800 Quadratmetern noch weit mehr zu entdecken. Floristik, Kunst, Gartenbau, Stadtgeschichte und DDR-Nostalgie verbinden sich zu einem Gesamterlebnis. Zu den Höhepunkten zählen die Zwergenwerkstatt der Gartenzwergmanufaktur Gräfenroda, eine originale DDR-Nostalgiewohnung sowie eine Schau über Motorradreisen, die einst aus einer Leinefelder Garage in die Welt führten.
Der Blumenblock hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Der Zutritt ist mit einer Eintrittskarte der Landesgartenschau möglich.










