Constanze Schmidt leitet seit dem 1. Juli vergangenen Jahres als Universitätsprofessorin für Kardiologie die Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Sie trat damit die Nachfolge von Gerd Hasenfuß an, der Ende September 2024 in den Ruhestand gegangen war.

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Mit ihrer öffentlichen Antrittsvorlesung unter dem Titel „Herzmedizin – Vom Molekül zum Krankenbett“ stellt sich die neue Klinikdirektorin nun offiziell vor. Die Veranstaltung findet am Freitag, 14. August, um 17 Uhr im Hörsaal 542 der UMG in der Robert-Koch-Straße 40 in Göttingen statt. Der Eintritt ist frei, die Vorlesung richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Begrüßt wird das Publikum von Wolfgang Brück, Dekan der Medizinischen Fakultät und Sprecher des UMG-Vorstandes. Grußworte sprechen zudem zwei renommierte Gäste aus Heidelberg: Hugo Katus, Seniorprofessor der Universität Heidelberg und ehemaliger Direktor der dortigen Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, sowie Marc Freichel, Direktor des Pharmakologischen Instituts und der Abteilung Allgemeine Pharmakologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Beide waren über Jahre enge wissenschaftliche Wegbegleiter Schmidts und würdigen mit ihrer Teilnahme den fachlichen Werdegang der neuen Klinikdirektorin.
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Forschung treibt Fortschritte in der modernen Herzmedizin voran
In ihrem Vortrag erläutert Schmidt, wie sich die moderne Herzmedizin entwickelt hat und warum Forschung als Schrittmacher des medizinischen Fortschritts gilt. Sie hat in Göttingen Humanmedizin und Physik studiert und ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie mit Zusatzqualifikation in spezieller Rhythmologie und aktiven Herzrhythmusimplantaten.
Seit mehr als 15 Jahren arbeitet sie in Lehre, Forschung und Krankenversorgung im Bereich der Kardiologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der atrialen Kardiomyopathie – einer krankhaften Veränderung der Herzvorhöfe, die Vorhofflimmern oder einen Schlaganfall auslösen kann – sowie auf Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche.
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Wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Klinik bringen
Neben der Erforschung molekularer Krankheitsursachen entwickelt sie neue Behandlungskonzepte mit dem Ziel, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst rasch in die klinische Anwendung zu bringen und so das Leben der Patientinnen und Patienten unmittelbar zu verbessern.
Auch in der Lehre setzt die neue Klinikdirektorin auf einen engen Austausch zwischen Erfahrung und Nachwuchs. Ihr Konzept: Lehrende geben ihre langjährige fachliche Expertise weiter und motivieren Studierende zur eigenständigen Anwendung des Gelernten. Umgekehrt sollen deren unverstellte Fragen neue Perspektiven eröffnen und frische Forschungsimpulse liefern.
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Konkret setzt Schmidt dabei auf interaktive Formate wie den Unterricht am Krankenbett, bei dem lebensnahe Situationen aus dem Klinikalltag unter Anleitung der Lehrenden nachgespielt werden. Die dafür notwendigen fachlichen und didaktischen Kompetenzen will sie auch in ihrer neuen Position als Klinikdirektorin an die Studierenden in Göttingen weitergeben und so den kardiologischen Nachwuchs nachhaltig fördern.
red/sg









