Am Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) in Heiligenstadt haben zwei junge Menschen ihre Ausbildung begonnen. Lara Sophie Scholz wird am Landesforschungsinstitut zur Biologielaborantin ausgebildet, Jens-Stefan Reckling lernt den Beruf des Chemielaboranten, teilt Rebekka Kunze, Pressesprecherin des Instituts, mit.

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Am ersten Tag standen das gegenseitige Kennenlernen, ein Rundgang durch das Institut und die Vorstellung des Ausbildungsteams auf dem Programm. Dabei bekamen die beiden Auszubildenden einen ersten Eindruck von ihren künftigen Aufgaben und von den Forschungsbereichen, in denen sie in den kommenden Jahren mitarbeiten werden.

Begleitet werden sie von Ausbilderin Juliane Papra, die diesen Weg aus eigener Erfahrung kennt. „Ich habe vor 21 Jahren meine Ausbildung hier am iba begonnen. Deshalb ist es für mich etwas Besonderes, die beiden neuen Auszubildenden zu begrüßen und sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen“, sagt sie.

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Neue Ausbilder übernehmen eigenständig die Betreuung

Gemeinsam mit Anika Hartleib hat Papra im vergangenen Jahr den Ausbildereignungsschein erworben. Beide dürfen die Ausbildung am iba nun eigenständig betreuen.

Zur Begrüßung kamen auch Institutsdirektorin Doris Heinrich und der Administrative Direktor Alexander Schaffer, die symbolisch Zuckertüten überreichten. „Eigene Fachkräfte auszubilden, ist für uns eine schöne und wichtige Aufgabe“, sagt Schaffer. „Mit den beiden Ausbildungsberufen bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, praxisnah in einem wissenschaftlichen Umfeld zu lernen.“

Neben der klassischen Berufsausbildung engagiert sich das iba in der akademischen Nachwuchsförderung. Als Praxispartner der Dualen Hochschule Sachsen bietet das Institut duale Studienplätze in den Studiengängen „Labor- und Verfahrenstechnik – Biotechnologie“ und „Digital Engineering“ an.

Derzeit absolvieren vier dual Studierende ihre Praxisphasen in Heiligenstadt. Im Oktober kommt eine weitere Studentin hinzu. Sieben Studierende schreiben zudem ihre Masterarbeit am Institut, 21 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler forschen dort im Rahmen ihrer Promotion.

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Im November dieses Jahres feiert das iba sein 35-jähriges Bestehen. Seit 1991 forscht das Institut am Standort Rosenhof zwischen Heiligenstadt und Geisleden und entwickelt Methoden, Verfahren und technische Systeme für Umwelttechnik, Medizintechnik, Biotechnologie und Medizin. Langjährige wissenschaftliche Erfahrung und die Förderung des eigenen Nachwuchses gehören dort seit Jahren zusammen.

red/sg