Wenn aus einem Stück Stein ein Kunstwerk wird, zeigen echte Meister ihr Können. Im Rahmen des Steinmetz-Symposiums auf der Landesgartenschau (LGS) in Leinefelde hatten diese genau ein Wochenende Zeit, um ihre Gestaltungsidee in die Tat umzusetzen.

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„Dabei entstanden kunstvoll bearbeitete Natursteine, die später als Halterung für Bänke dienen. Jeder individuell und inspiriert von den drei sehr unterschiedlichen Leinefelder Kirchen. Denn genau dort sollen sie demnächst ihren Platz finden. Von neugotisch über barock bis zur modernen Bonifatiuskirche – drei verschiedene Stile, die in die Entwürfe für die Sitzelemente eingeflossen sind“, so Katrin Oberthür von der Geschäftsstelle der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Eichsfeld.

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Ideengeber und zugleich einer der sieben kreativen Steinmetzmeister war Ralf Hildebrandt aus Geisleden. Er brachte die zumeist noch recht jungen Handwerksmeister aus ganz Deutschland zusammen. Unter ihnen befanden sich auch zwei Bundessieger im Steinmetzhandwerk im Gesellenbereich.

Sitzelemente verbleiben in der Stadt

„Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits mit dem Meisterbrief des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks ausgestattet: Richard Crivellaro, Paula Wittmair, Max Gallasch, Johannes Reichenberger, Tobias Hartmann, Lucie-Frieda Scheefer und Hildebrandt selbst“, berichtet Oberthür.

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Unter dem Motto „Rastorte zwischen Himmel und Erde“ und dem vorgegebenen Kirchenbaustil haben jeweils zwei Steinmetze beziehungsweise Steinbildhauer ihre Entwürfe abgestimmt. Die Zuschauer der Landesgartenschau hatten vom kürzlich die Gelegenheit, beim Entstehungsprozess live dabei zu sein.

„Über das Interesse an unserem Beruf, aber auch an den Skulpturen haben wir uns sehr gefreut“, so Hildebrandt, der gern die Techniken und Werkzeuge vor Ort erklärte. Auch das gemeinsame Gestalten und Bearbeiten hat den Steinmetzen sichtlich Freude bereitet.

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Neben der Thüringer Steinmetzinnung unterstützte auch die (RAG) Eichsfeld das Symposium mit finanziellen Mitteln. „Dass die kunstvollen Sitzelemente auch dauerhaft in Leinefelde verbleiben und damit Werbung für ein traditionelles Handwerk machen, hat den Ausschlag für die Förderung über das Regionalbudget gegeben“, so Katrin Oberthür. Nach der Montage der Sitzauflagen sollen die Bänke voraussichtlich Ende Oktober in Leinefelde aufgestellt werden.

red