In Erfurt hat Baby Charly am Samstag um 22.22 Uhr das Licht der Welt erblickt. Seine Geburt verlief jedoch alles andere als gewöhnlich, wie das Beleghebammenteam des Helios Klinikums in einem Post auf Instagram schildert.

Wehen kommen in immer kürzeren Abständen

Das Team hatte gerade die Übergabe besprochen, als sich ein Rettungswagen mit einer Schwangeren ankündigte. Die Wehen bei Mama Annika hatten bereits eingesetzt und kamen in immer kürzeren Abständen. Außerdem hatte die Mama schon zwei Kinder schnell und unkompliziert geboren. Die Fahrtzeit aus Sömmerda ins Klinikum sollte aber noch eine halbe Stunde dauern. Damit stellte sich für das Team schnell die Frage: Würde es rechtzeitig klappen?

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Sofort wurde der Kreißsaal vorbereitet, aufgewärmt, warme Handtücher bereitgelegt und das Set zum Abnabeln bereitgelegt. Doch dann kam der Anruf: Die Presswehen hatten eingesetzt.

Rettungswagen stoppt in der Nordhäuser Straße

So entschieden die Notfallsanitäter, den Rettungswagen in der Nordhäuser Straße zu stoppen. Nach nur fünf Presswehen erblickte Charly dort um 22.22 Uhr das Licht der Welt. Wie es weiter heißt, war der Kleine sofort rosig gefärbt und wurde auf der Brust seiner Mama warmgehalten. Dann ging es für die beiden und Papa Martin behutsam weiter in die Klinik.

Im Kreißsaal angekommen, begleiteten die Hebammen die Plazentageburt und Papa Martin durchtrennte die Nabelschnur. Die anschließende Untersuchung zeigt: Baby Charly ist kerngesund! Er brachte stolze 3720 Gramm auf die Waage bei einer Länge von 50 cm. Dann hatte die Familie erst einmal Zeit, um ausgiebig zu kuscheln.

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Das Hebammenteam bedankt sich bei den Sanitätern und wünscht Charly und seiner Familie „eine wunderbare gemeinsame Zeit voller Liebe und Geborgenheit!“

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