Frühmorgens durch einen Feueralarm geweckt zu werden, das erlebten die Gäste des Best Western Plus Hotel Excelsior in der Bahnhofstraße am Donnerstagmorgen. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Alle Angestellten und Gäste mussten das Hotel verlassen, und sich im Freien versammeln. Für solche Lagen gibt es Evakuierungspläne mit genauen Fluchtwegen.

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Als die Feuerwehr eintraf, verschafften sich die Kameraden einen Überblick über die Situation. „Es stellte sich heraus, dass es keinen Brand und auch keine Rauchentwicklung gab“, sagt Lagedienstführer Sven Peter auf Anfrage unserer Zeitung. „Die Brandmeldeanlage hatte zwar ausgelöst, aber es war ein falscher Alarm.“

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Anlagen sind Frühwarnsysteme

Wodurch dies geschah, ist bisher nicht bekannt. Doch Einsätze wegen eines falschen Brandmeldeanlagenalarms gibt es nahezu täglich. Drei Hauptursachen für Alarmierungen, die sich am Ende als unbegründet entpuppen, hatte Feuerwehrsprecher Lars Angler bereits vor vier Jahren einmal in einem Gespräch mit unserer Redaktion genannt: Technische Störungen in den Anlagen, Wartungsfehler und mutwillig eingeschlagene Feuermelder an öffentlichen Orten.

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Dennoch hätten viele scheinbare Fehlalarme eine reale Ursache. Angebranntes Essen oder dichter Wasserdampf vom Duschen in Hotelzimmern. „Die Anlagen lösen überwiegend mit einer sogenannten Brandkenngröße aus. Das heißt, sie müssen irgendwas registrieren – Rauch, Qualm, Dampf. Das mag nervig sein und gefühlt wegen einer Lappalie. Aber der Schritt von einem kleinen Vorfall in der Teeküche zu einem Brand ist klein. Insofern tut die Anlage, wozu sie da ist. Es ist ein Frühwarnsystem“, erklärte damals Lars Angler.

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Die Gäste im Hotel in der Bahnhofstraße konnten nach einer Weile wieder zurück ins Hotel und in Ruhe frühstücken.