Absperrgitter grenzen einen großen Teil des Domplatzes ab. Richtung Landgericht aber stehen die Regale mit Pflanzen aller Art dicht aufgereiht. Der 36. Blumen- und Gartenmarkt macht in diesem Jahr Platz für den AOK‑Erlebnistag, der am Samstag hier parallel stattfindet. Die ersten Käuferinnen und Käufer sind davon unbeeindruckt und schlendern bereits in den Morgenstunden des Freitags durch die Reihen mit Paletten voller Pflanzen.
Markt eröffnet mit kurzer Plauderei
Beim Blumen- und Gartenmarkt präsentieren rund 50 Gärtnerinnen und Gärtner sowie weitere Händlerinnen und Händler – überwiegend aus der Region – auf etwa 3000 Quadratmetern ihre hochwertigen Pflanzen und Gartenprodukte. Ordnungsdezernentin Heike Langguth und Ulrich Haage, Geschäftsführer der ältesten Kakteenzucht der Welt, eröffneten mit einer lockeren Plauderei am runden Blumenbeet den traditionsreichen Markt.

Besucherinnen und Besucher finden hier alles, was Garten, Balkon und Terrasse zum Blühen bringt: von klassischen Zierpflanzen wie Geranien und Petunien über neue Züchtungen und Trends bis hin zu Obst- und Gemüsepflanzen, Kräutern, Gehölzen und Kakteen. Der Markt bietet die ideale Gelegenheit, Pflanzen direkt von den lokalen Erzeugerinnen und Erzeugern zu erwerben.
Gartenmarkt muss an die Seite des Platzes rücken
Vorab hatte es für Verwunderung auch bei Gärtnereien gesorgt, dass der Domplatz am Samstag doppelt gebucht ist und so der Gartenmarkt am Rande stattfindet. Mit dem AOK‑Erlebnistag lädt die Krankenkasse nebenher bei dem überregionalen Fest in, wie sie schreibt, „unsere grünen Oasen“ ein. Das Programm verspricht „Bewegung, Ernährung, mentale Gesundheit und Begegnung – mitten in der Stadt“.
Stadt erhofft sich Synergieeffekte
Die Stadtverwaltung, hier ist die Kulturdirektion verantwortlich, sieht indes keine Kollision zweier Großveranstaltungen zu einem Termin. „Beide Veranstalter freuen sich auf Synergieeffekte“, schreibt eine Sprecherin auf Anfrage. „Soweit Flächen, Funktionen und Sicherheit des Domplatzes es zulassen, werden durch seine parallele Nutzung Besucherzahlen und die Wirtschaftlichkeit von Veranstaltungen gesteigert.“
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Beide Veranstaltungen würden laut den Stellplatzkonzepten auf dem Domplatz Platz finden. Die nutzbare Fläche für Events auf dem zentralen Platz betrage etwa 14.000 Quadratmeter.
Aufbau für Fest der AOK beginnt bereits
Kurz nach der Eröffnung des Gartenmarktes begann es dann auch auf dem restlichen Domplatz zu wuseln. Gabelstapler entluden Trucks mit dem Equipment für das AOK-Fest am Samstag. Hupen und Warnsignale als Begleitprogramm für den Gartenmarkt in diesem Jahr, statt stimmungsvoller Musik von der Bühne.
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Der Blumen- und Gartenmarkt ist täglich von 7 bis 15 Uhr geöffnet. Der AOK-Erlebnistag findet am Samstag von 10 bis 18 Uhr statt.







