Mit den neuen Schienen in der Schlösserstraße wurde im Gleisbereich auch neuer Asphalt verlegt: Farblich fällt er ein paar Töne dunkler aus, als der auf der Strecke bereits vorhandene. Das fällt besonders am Übergang zwischen beiden Bereichen auf. Aber er ist auch weniger rutschig als der Rest, was beim Überqueren des Bereichs zu bemerken ist und manchen vielleicht ins Stolpern bringt. Wir haben bei der Evag nachgefragt.

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Die erhöhte Griffigkeit des verwendeten Belags ist durchaus gewollt: Durch das „Absplittern“ der Asphaltoberfläche sei die sogenannte „Anfangsgriffigkeit“ erhöht, wie die Stadtwerke mitteilen. Dadurch sollen der frische Belag geschützt und die Haltbarkeit verlängert werden.

Anlieferverkehr und Verwitterung wirken mit

Was an Split aufgebracht wurde in einem der letzten Arbeitsgänge und sich nicht mit dem Asphalt verbunden hat, wurde abgekehrt. Was nun noch übrig sei, werde sich mit der Zeit lösen und abtragen – vor allem durch den Anlieferverkehr, der hier über den Asphalt rollt. Die Folge: Je länger die Oberfläche genutzt wird, umso glatter werde sie.

Was den Farbton betrifft, sei in Abstimmung mit der Stadt eine Schicht mit hellem Zusatz aufgebracht worden. Dies soll dazu führen, dass sich die Oberflächen zwischen Breuninger und Anger über die Zeit hin angleichen. Was an Unterschieden in der Färbung auffalle, sei auf die unterschiedlichen Bauphasen zwischen 2013, 2020 und nun 2026 zurückzuführen.

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Durch das Befahren und Verwitterung würde die zuletzt erneuerte Strecke ebenfalls heller werden und dann das Licht besser reflektieren. Kleiner Aufwand, große Wirkung: „Das erhöht die Sicherheit, reduziert den Energieaufwand für Straßenbeleuchtung und verbessert das lokale Mikroklima“, teilen die Stadtwerke mit. Dass die Bereiche zwischen den Gleisen nicht gepflastert wurden, sondern asphaltiert, zielt ebenfalls auf längere Haltbarkeit ab.