Zu dem Parteitag der AfD am ersten Juli-Wochenende werden bis zu 1200 Delegierte sowie 50.000 Gegendemonstranten erwartet. Hinzu kommen zwei Konzerte auf dem Domplatz, die mit jeweils 15.000 Besuchern ausverkauft sind. Für Polizei, Verwaltung, Rettungskräfte und Kliniken bedeutet das Wochenende eine riesige Herausforderung.

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Diese Herausforderung erstreckt sich bis in die Tiefen des Verwaltungsrechts. So müssen die Demonstrationen versammlungsrechtlich sauber begleitet werden. Dafür ist die Versammlungsbehörde zuständig. Diese besteht in Erfurt aus vier Mitarbeitern, was im Alltag ausreichend ist. Nicht aber am ersten Juli-Wochenende.
Weimar, Jena und Eisenach sagen Hilfe zu
Um das hiesige Personal zu unterstützen, hat Erfurts Stadtspitze andere Orte um Hilfe gebeten. „Aufgrund der Vielzahl von Versammlungen gab es ein Amtshilfeersuchen an Weimar, Jena und Eisenach“, bestätigt Erfurts Sicherheitsdezernentin und Bürgermeisterin Heike Langguth. „Wir haben bereits Antwort erhalten. Mit je einer Person wird die Versammlungsbehörde der Stadt Erfurt unterstützt.“
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Auch das Kommunikationsangebot wurde längst aufgestockt. Anwohner, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sollen ebenso berücksichtigt werden wie Gäste, die von außerhalb kommen. Infoportal unter erfurt.de/juli2026






