Die Großbaustelle der Erfurter Verkehrsbetriebe (Evag) am Bahnhof wechselt am Sonntag (2. August) in den zweiten Abschnitt. Spannend wird es allerdings am Montagmorgen, wenn Arbeitspendler die neuen Verbindungen nehmen müssen. Die Evag hat dafür vorgesorgt.
Zusätzliche Lotsen der Evag in der Holbeinstraße
„Zum Start des zweiten Bauabschnitts werden zusätzlich ab Montag, 3. August, Lotsen an der Holbeinstraße und am Busbahnhof im Einsatz sein“, kündigt ein Evag-Sprecher an. „Am Anger stehen sie den Fahrgästen weiterhin bis zum Ende der Baumaßnahme als Ansprechpartner zur Verfügung.“ Insgesamt habe sich das Info-Management des Unternehmens bewährt. So hätten sich die Fahrgäste beim Schienenersatzverkehr schnell zurechtgefunden, sodass an den vormaligen neuralgischen Punkten Schwemmbach und Busbahnhof die Lotsen vorzeitig abgezogen werden konnten.

Große Veränderung ist nunmehr, dass der Lückenschluss mit einem kurzen Marsch vom Hauptbahnhof zu den – je nach Richtung – Haltestellen Kaffetrichter bzw. Robert-Koch-Straße erfolgen muss. Dort kann wieder in die jeweilige Straßenbahn nach Südost oder Thüringenhalle/Steigerstraße gestiegen werden.
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Wer angesichts der vielen Änderungen im Straßenbahnnetz auf die Idee kommt, vielleicht am Fahrschein sparen zu wollen, der sei gewarnt. Denn, wie der Sprecher auf Anfrage klarstellt: „Selbst beim Pendelzug handelt es sich um ganz normalen Linienverkehr. Entsprechend werden dort auch Fahrscheinkontrollen durchgeführt.“






