Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser hat mit der Libra GmbH einen Baupartner für den Glasfaserausbau in Erfurt beauftragt. Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Tiefbauarbeiten in Erfurt und den einzelnen Ortsteilen getroffen und die erforderlichen Genehmigungen durch den Baupartner beantragt.

Deutsche Glasfaser und Ämter in engen Absprachen

Während das Unternehmen Mitte Juli den Wiedereinstieg in den Erfurter Markt bestätigt hatte, scheint laut der neuen Information somit die Sondierungs- und Vorbereitungsphase abgeschlossen zu sein. Zuletzt habe es, wie Uwe Rettner, Regionalmanager Region Ost, gegenüber dieser Zeitung sagt, Begehungen unter Einbeziehung des Gartenamtes gegeben, um den Schutz der Bestandsbäume in den Straßen zu sichern, in denen es nun losgehen soll.

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In gemeinsamen und „sehr konstruktiven“ Beratungen, hätten die Firma und die Ämter der Stadtverwaltung den Ablauf und auch ein mögliches Zusammenspiel ausgehandelt. Startpunkt sei in Stotternheim der große Zentralverteiler in der Walter-Rein-Straße, von dem aus ringförmig die umliegenden Straßen mit dem superschnellen Breitbandkabel ausgestattet werden sollen. „Wir fangen mit zwei kleineren Verteilern an, die jeweils 40 Wohneinheiten versorgen.“

Bürgerabend zu Glasfaser und anstehenden Bauarbeiten

Wie das über die Bühne geht und was es bedeutet, einen Glasfaseranschluss zu nutzen, das könnten Einwohner beim Bürgerabend am 2. September in Stotternheim erfahren. Neben den Informationen zur Ausbauplanung und den Vorzügen der Glasfasertechnologie erfahren die Bürger, so verspricht es die Deutsche Glasfaser in ihrer Ankündigung, alles rund um den Hausanschluss, die Installation der Endgeräte sowie mögliche Serviceleistungen.

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Auch wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, könnte in Kürze mit dem Thema konfrontiert sein. Wer nämlich vor Monaten bereits einen Vorvertrag abgeschlossen hat, bei dem steht in Bälde eine Hausbegehung an.

Die Deutsche Glasfaser ist neben OXG das letzte bundesweit agierende Telekommunikationsunternehmen, das an dem Vorhaben festhält, privatwirtschaftlich den Glasfaserausbau in der Thüringer Landeshauptstadt zu stemmen. Nachdem die Firma zwischenzeitlich alle Vorhaben auf Eis gelegt hatte, soll es nun weitergehen. Potenziell sollen in den Ortschaften Kühnhausen, Mittelhausen, Schwerborn, Stotternheim und Gispersleben 3536 Haushalte die Möglichkeit haben, einen Anschluss über die Deutsche Glasfaser zu erhalten.

Geschwindigkeit beim Ausbau entscheidend

Der Plan stehe, sagt der Gebietsleiter. Man wolle aber auch sehen und abwarten, wie die mit der Stadt vereinbarten Abläufe funktionieren. „Vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen, das geht dann nicht“, sagt Uwe Rettner. „Damit wir nicht bis ins nächste Jahrtausend bauen.“

Infoabend zum Glasfaserausbau, 2. September, Bürgerhaus Stotternheim