Ob „Brotbacken mit Helmut“ oder Konzert, Kinderkino oder Spieleabend: Der ehemalige Dorfkonsum in Ermstedt hat sich zu einem Treffpunkt im Dorf entwickelt, der verschiedene Menschen zusammenbringt. Jetzt flatterte Conny Fiebig, die mit ihrem Mann Manuel Schöne vor Jahren das leer stehende Gebäude erworben hat, eine gute Nachricht ins Haus: Ihr Projekt ist für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2026 nominiert.
Handarbeiten, Spielen, Kochen und Kino
Der Konsum ist Platz für Nachbarschaftstreffs und Kneipenabende, Familiennachmittage, Handarbeitstreffs, Spieleabende, gemeinsame Kochevents, Kinoabende und ein Begegnungscafé. Viele Ehrenamtliche bringen sich hier ein, um einen herzlichen und gemütlichen Ort zu schaffen, der als „Wohnzimmer des Dorfes“ zu Austausch und Miteinander einlädt. Schon im Entstehen führten die Umbauten die Ermstedter zusammen, durchs gemeinsame Handanlegen an dem einst unscheinbaren Nebengebäude eines Hofes, das einst den Dorfkonsum beherbergte, bevor der noch zu DDR-Zeiten durch einen Neubau ersetzt wurde.
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Aus mehr als 950 Einreichungen wurde der Konsum Ermstedt nominiert. „Ihr habt euch mit eurem beeindruckenden Engagement besonders hervorgetan. Ihr habt nun die Chance, den Deutschen Nachbarschaftspreis 2026 in eurem Bundesland zu gewinnen oder in einer der fünf Themenkategorien Generationen, Kultur und Sport, Nachhaltigkeit, Öffentlicher Raum oder Vielfalt ausgezeichnet zu werden“, heißt es in dem Schreiben der Stiftung Nachbarschaftspreis.

Zu den Nominierten geht es hier: nachbarschaftspreis.de/de/Projekte/nominierungen-2026 Die Entscheidung, welche Projekte den diesjährigen Deutschen Nachbarschaftspreis gewinnen, treffen Experten-Jurys. Die öffentliche Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf Themenkategorien erfolgt im Rahmen der Preisverleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises am 17. November 2026 in Berlin.






