Am Haarberg, einem beliebten Ausflugsziel der Erfurter, werden vorübergehend Wanderwege gesperrt. Grund sei der Holzeinschlag in Folge der Trockenheit und Hitze, teilt der Forstamtsleiter von Erfurt-Willrode, Sascha Schlehahn, mit. Der Haarberg bekommt also die eine oder andere Glatze.

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Die Arbeiten sollen bereits in der laufenden Woche beginnen. Das betroffene Waldgebiet Haarberg / Schweinsberg befindet sich zwischen der Autobahnzufahrt Erfurt-Ost und dem Stadtteil Herrenberg im Erfurter Südosten.

Diese Wege sind gesperrt

Bis Ende November sind der Weg zur Königsquelle und der Schweinsbergweg sowie die durch das Waldgebiet führenden Wanderwege gesperrt. Hinweisschilder an allen Waldeingängen weisen auch noch einmal explizit darauf hin.

„Die Waldpflegemaßnahmen konzentrieren sich vorwiegend auf die durch anhaltende Trockenheit und Hitze geschädigten Bäume im Gebiet“, betont Sascha Schlehahn. „Es werden vor allem Eschen und Buchen gefällt.“

Esche bereitet die größten Sorgen

Die Esche, durch das Eschentriebsterben und in dessen Folge durch den Befall mit dem Eschenbastkäfer stark geschädigt, bereitet Revierförster Andreas Kannebier die größten Sorgen. „Die Bäume zeichnen dieses Jahr sehr schnell und massiv“, sagt er über das vorzeitige Welken. Im Frühjahr seien sie größtenteils noch grün und belaubt gewesen. „Jetzt stürzen sie mit einem Mal unvermittelt um, weil keine Wurzeln mehr vorhanden sind“, sagt der Leiter des Reviers Egstedt, in dem das Waldgebiet liegt.

Zusätzlich werden auch Buchen, bei denen durch Trockenstress Teile der Kronen abgestorben sind, gefällt. Diese Bäume erkennt mittlerweile auch das Laienauge ganz gut an den entlaubten oder nur noch mit braunem Laub behangenen Buchen, die direkt von der Autobahnzufahrt sichtbar sind.

Ziel ist ein gesunder Mischwald

Die Sanierung dieser Schadbäume wird in Kombination mit den normalen Pflegemaßnahmen der anderen Baumarten wie Eiche, Lärche und Kiefer durchgeführt. Vitale und stabile Individuen müssen regelmäßig gefördert werden, indem man bedrängende Bäume entnimmt. Ziel ist es laut Forstamt, einen gesunden und gemischten, an die Standortverhältnisse bestmöglich angepassten Dauerwald zu entwickeln.

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Trotz aller Bemühungen kann es aufgrund der Witterung passieren, dass Wege verunreinigt oder sogar in Teilbereichen beschädigt werden. Daher hat das Forstamt bereits Maschinenkapazität eingeplant, damit kaputte Wege repariert werden können.

red