Katja Maurer begründet ihren Rückzug wie folgt: "Ich habe in Abstimmung mit meiner Fraktion und Partei vereinbart, was ich bereits in der Presse angekündigt habe: Ich werde nach diesem Wahlgang nicht weiter zur Verfügung stehen. Weder tue ich das aus Feigheit, noch aus mangelndem Verantwortungsbewusstsein. Im Gegenteil. Zwei Dinge prägen meine Arbeit: Die Stadt und die Menschen, die darin leben, sind das Allerwichtigste. Ich werde mich immer daran orientieren, dass diese Menschen von Menschen aus dieser Runde begleitet werden, die demokratisch gewählt sind. Ich halte es für wahnsinnig wichtig, dass wir eine demokratisch gewählte Person finden, die dieses Dezernat leitet. Diese Stadt ist es mir wert, den Weg der letzten Monate zu gehen und auch schmerzhafte Erfahrungen zu machen. Eine Sache ist es mir nicht wert: eine Wahl möglicherweise mit Stimmen der AfD zu gewinnen. Diese Grenze werde ich auch heute nicht überschreiten. Ich bitte Sie darum, in eine weitere Ausschreibung zu gehen und dieses Elend im Sinne der Stadt zu beenden."