Es waren nicht nur symbolische, sondern auch echte Senfkörner, die am Dienstag in der Geraer Salvatorkirche „ausgesät“ wurden. Die „Stiftung Senfkorn“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat durch zwei ehrenamtliche Stiftungsvertreter insgesamt rund 4000 Euro Fördermittel für Investitionsvorhaben in vier Kindergärten überbracht.
Stiftung unterstützt evangelische Kitas
Die Kindergärten „Löwenzahn“, „Regenbogenfisch“ und „Heinrichsstift“ in Gera sowie „Sonnenschein“ in Weida sind allesamt in Trägerschaft der evangelischen Kirche. Sie gehören zu den insgesamt 24 Kitas in Mitteldeutschland, die nach eigenen Angaben in diesem Jahr mit zusammen rund 70.000 Euro aus Stiftungsgeldern gefördert werden.
Das Bild des Samens, der ausgesät wird und aus dem etwas wächst, wurde häufiger benutzt, um den Kindergartenkindern in der Salvatorkirche den Sinn der Geldübergabe zu erklären. Aus dem ausgesäten Geld wird erst durch Sonne, Wind und Regen etwas wachsen, durch das Engagement der Träger und des Personals, von Fördervereinen, Eltern und Unterstützern. „Wir versuchen, das Geld so einzusetzen, dass etwas wächst“, sagte die Geraer Pfarrerin Barbara Lötzsch.
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Konkret investiert die Kita „Löwenzahn“ in Sonnenschutz an ihren Fenstern. Im Sommer heizen sich die Räume enorm auf bis zu 30 Grad Celsius auf, sagte Leiterin Karen Pieper, die 833 Euro von der Stiftung entgegennehmen durfte. 1224 Euro erhielt der Zwötzener Kindergarten „Heinrichsstift“ für neuen Fußboden in zwei Räumen. Hier war Elternvertreterin Melanie Nitzsche zur Übergabe gekommen.

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Der Kindergarten Regenbogenfisch erhält 1034 Euro zur Digitalisierung des Hauses über alle drei Etagen, sagte Leiterin Julia Zienau, für eine Internetverbindung im ganzen Gebäude. Und der Kindergarten Sonnenschein aus Weida investiert die 1129 Euro Stiftungsgeld in die Erneuerung der Garderoben für alle Kinder des Hauses, sagte Leiterin Nicole Ullrich.
Neben Geld gab es von Marita Leyh und Lars Christensen von der Stiftung Senfkorn dann, wie erwähnt, auch echte Senfkörner und weitere Samen zum Aussäen, dazu ein Buch. Und wer von den Kleinen sich traute, durfte auch ein Senfkorn kosten.








